Preise:
National Energy Globe Award Uganda (overall winner)

Einreicher: African Power Initiative (API)
Umsetzungsland: Uganda
Titel: Mit Biodiesel Armut und Umweltzerstörung bekämpfen

Marcos Bitew lebt mit seiner Frau in Uganda. Er hat den Bachelor of Business Administration und bezeichnet sich selbst als guten Organisator und Planer. Diese Eigenschaften kommen ihm als CEO der African Power Initiative Ltd. (API) sehr zugute. Bitew will etwas für sein Land bewegen. Öl hat in Afrika viel Leid über die Menschen gebracht – Krieg und Armut. Die hohen Ölpreise verschlechtern die Lage noch. Bitew suchte nach einer Alternative. Die Lösung: Die Erzeugung und Bereitstellung von Biotreibstoff. Mit API setzt er sich das Ziel, führender Produzent „grüner Energie“ zu werden: mit Biodiesel und Jet-Biodiesel für Autos und die Flugzeugindustrie – als Ersatz für fossilen Treibstoff. Inspiration holt er sich beim Reisen, Lesen oder bei ausgedehnten Wanderungen durch Nationalparks.
 
Zurzeit baut API eine 20.000 Acre (ca. 162.000 m2) Farm auf, die von Cenergy Global Ltd. gemanagt wird. Sie liefert den Rohstoff zur Biodieselproduktion – Grundstoff sind bestimmte Baumfrüchte und Pflanzen, die aber nicht in Konkurrenz zur Nahrung stehen. Das Projekt wird mit lokalen Bauern als Vertragspartner umgesetzt. Eine Pilotraffinerie besteht bereits. Sie kann 4.000 Liter Biodiesel pro Tag erzeugen und 60.000 Liter pro Tag industriell raffinieren. Doch es gibt noch viele Herausforderungen zu bewältigen. Die Wetterbedingungen sind nicht immer optimal und verschlechtern die Ernte. Die Finanzierung ist schwierig – er braucht Land, Maschinen, Anreize für die Bauern, die Betreuung der Pflanzen, Administration und das gesamte Management.
 
Der Grundstein ist gelegt. Sein Ziel hat Bitew noch nicht erreicht. Denn das ist hoch gesteckt: so möchte er die Biodieselproduktion im großen Stil betreiben. Auch andere Produkte erzeugen, mindestens 3,5 Mio Bäume pflanzen. Die Raffinerie sollte ihre Kapazität völlig ausschöpfen können. Und das ganze sollte zum Wohl von mindestens 100.000 Menschen umgesetzt werden – in der Region, in der er lebt. Und natürlich will er damit auch Gutes für die Umwelt tun. Sie ist Bitew ein großes Anliegen. Deshalb macht er weiter.  So lange er das Geld dazu hat. Die Unterstützung seines Teams ist ihm jedenfalls sicher. Seine Motivation ist die Zukunft der nächsten Generation – “wir müssen eine Welt hinterlassen, die auch wir gerne vorfinden würden”.

  • Aufbau einer Biodieselproduktion
  • Für Autos und Flugzeuge
  • Auf  ca. 162.000 m2 (=20.000 Acres)
  • Ziel: pro Tag Output von 4000 Liter Biodiesel
  • Keine Nahrungskonkurrenz




“Leave the world in a better place than we found it!”

Marcos Bitew


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