Das Projekt WARM (Water Resources Management) von Helvetas unterstützt die lokalen Behörden in Nepal darin, die verfügbaren Wasserressourcen in ihren Gemeinschaften sozial gerecht zu verteilen, ökonomisch effizient zu bewirtschaften und optimal zu nutzen. Dazu werden Wassernutzungs-Gesamtpläne erstellt, konkrete Kleinprojekte im Bereich Wasser und Siedlungshygiene gefördert und die Kompetenzen von Gemeindebehörden, Dienstleistungsanbietern und Organisationen durch Schulung und Training gestärkt. Im Mittelpunkt des Projekts steht der nachhaltige Umgang mit Wasser. Ein erhöhtes Hygieneverständnis trägt dazu bei, die Gesundheitssituation in den Dörfern zu verbessern. Die Ausbildung von Kleinunternehmern zu Latrinenbauern und Brunnenmeistern schafft Arbeitsplätze und Einkommen. Außerdem wird die Lebenssituation für die Frauen, die die Schwerarbeit des Wasserholens übernehmen, sowie der aktive Einbezug von Frauen und marginalisierten Bevölkerungsgruppen in die Gemeinschaft verbessert.

  

 Dieses Projekt steht im Einklang mit Nepals Regierungsstrategie zur Armutsbekämpfung. Vorrangiges Ziel ist die nachhaltige Verbesserung der Wasserversorgung und der sanitären Bedingungen, besonders auch von sozialen Randgruppen und in benachteiligten Regionen. Im Jahr 2010 verhalf das Projekt über 8.500 Menschen neuen Zugang zu Trinkwasser und verbesserte Siedlungshygiene. Es gab in der Umsetzung des Projekts keine grösseren Schwierigkeiten. Die meisten Aktivitäten konnten sogar in einem grösseren Umfang als geplant durchgeführt werden. Das Departement für Lokale Infrastruktur und Landwirtschaftliche Straßen hat Interesse geäußert, die von Helvetas entwickelten Wassernutzungspläne in allen Dorfgemeinschaften einzuführen.

  

 Die ersten direkten Auswirkungen des Klimawandels sind auch in den Projektgebieten spürbar und es wird in Zukunft immer wichtiger, in Quellschutzprogramme zu investieren. Nun sind ca. 30 konkrete Trinkwasser- und Siedlungshygieneprojekte jährlich geplant. Das Ziel ist, in den Dorfgemeinschaften eine Trinkwasserversorgung- und Latrinen-Abdeckung von 100% zu erreichen. "/>







Preise:
National Energy Globe Award Nepal (overall winner)
Nominee:
World Energy Globe Award

Einreicher: Helvetas Schweizerische Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit Swiss Association for Interna
Umsetzungsland: Nepal
Titel: Wasser für alle – gerecht verteilt

  Das Projekt WARM (Water Resources Management) von Helvetas unterstützt die lokalen Behörden in Nepal darin, die verfügbaren Wasserressourcen in ihren Gemeinschaften sozial gerecht zu verteilen, ökonomisch effizient zu bewirtschaften und optimal zu nutzen. Dazu werden Wassernutzungs-Gesamtpläne erstellt, konkrete Kleinprojekte im Bereich Wasser und Siedlungshygiene gefördert und die Kompetenzen von Gemeindebehörden, Dienstleistungsanbietern und Organisationen durch Schulung und Training gestärkt. Im Mittelpunkt des Projekts steht der nachhaltige Umgang mit Wasser. Ein erhöhtes Hygieneverständnis trägt dazu bei, die Gesundheitssituation in den Dörfern zu verbessern. Die Ausbildung von Kleinunternehmern zu Latrinenbauern und Brunnenmeistern schafft Arbeitsplätze und Einkommen. Außerdem wird die Lebenssituation für die Frauen, die die Schwerarbeit des Wasserholens übernehmen, sowie der aktive Einbezug von Frauen und marginalisierten Bevölkerungsgruppen in die Gemeinschaft verbessert.

  

 Dieses Projekt steht im Einklang mit Nepals Regierungsstrategie zur Armutsbekämpfung. Vorrangiges Ziel ist die nachhaltige Verbesserung der Wasserversorgung und der sanitären Bedingungen, besonders auch von sozialen Randgruppen und in benachteiligten Regionen. Im Jahr 2010 verhalf das Projekt über 8.500 Menschen neuen Zugang zu Trinkwasser und verbesserte Siedlungshygiene. Es gab in der Umsetzung des Projekts keine grösseren Schwierigkeiten. Die meisten Aktivitäten konnten sogar in einem grösseren Umfang als geplant durchgeführt werden. Das Departement für Lokale Infrastruktur und Landwirtschaftliche Straßen hat Interesse geäußert, die von Helvetas entwickelten Wassernutzungspläne in allen Dorfgemeinschaften einzuführen.

  

 Die ersten direkten Auswirkungen des Klimawandels sind auch in den Projektgebieten spürbar und es wird in Zukunft immer wichtiger, in Quellschutzprogramme zu investieren. Nun sind ca. 30 konkrete Trinkwasser- und Siedlungshygieneprojekte jährlich geplant. Das Ziel ist, in den Dorfgemeinschaften eine Trinkwasserversorgung- und Latrinen-Abdeckung von 100% zu erreichen.

  • Zugang zu Trinkwasser für 8.500 Menschen
  • 30 konkrete Wasserprojekte in Dorfgemeinschaften jährlich geplant
  • Kleinunternehmer werden Latrinenbauern und Brunnenmeister
  • Ziel: 100%ige Latrinen-Abdeckung in Nepal
  • Hygieneverständnis und nachhaltige Verbesserung der sanitären Bedingungen für optimierte Gesundheitssituation




“Always be on the good side and contribute to make the world a better place.“

Anita Baumgartner


Kategorie: Water