Einreicher: Dr. Steinmair & Partner Beratende Ingenieure GmbH
Umsetzungsland: Austria
Titel: Über Abwärme zu CO²-freiem Strom

Im Grenzgebiet zwischen Oberösterreich und Salzburg soll ein neues Biomasse-Dampfkraftwerk mit Schwerpunkt „Erzeugung von elektrischem Strom“ entstehen. Die dabei im Arbeitsprozess anfallende Wärmeenergie versorgt die umliegenden Betriebe und Ortsrandsiedlungen mit Nah- bzw. Fernwärme. Ebenso werden Holztrocknungsanlagen zentralisiert verlagert, um die Logistik entscheidend zu verbessern (kostenreduzierend). Auch wird Wärme dazu verwendet, Holzhackgut mit hoher Restfeuchte (bis 50%) bzw. nasses Material zu trocknen, um die Energieausbeute des Rohstoffes entscheidend voranzutreiben (Restfeuchte auf 10-15%), um weniger Material einsetzen zu müssen und das Gesamtergebnis wirtschaftlich und ökologisch zu verbessern. Sich bewusst zu sein, dass bei einer Verstromung von Biomasse der elektrische Wirkungsgrad bescheiden ist, bedient man sich bei der Erzeugung von elektrischen Strom mit einer Gegendruck-Dampfturbine und reizt dann noch den Energiegehalt des vorhandenen Abdampfes aus, bevor die Kondensierung eintritt. Diese Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplung sieht vor, auch den austretenden Abdampf aus der Turbine zur Stromerzeugung zu nutzen.



Kategorie: Fire