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Preisträger - Kategorie Erde

1. Platz

Projekt: Sprechende Straßen (Linz)
Einreicher:
Provlies GmbH

Sprechende Straßen

Straßenerhaltung ist teuer und auch die effiziente Schadensfeststellung aufwändig und zeitraubend. Es wäre doch schön, wenn man die Lebensdauer unserer Verkehrsadern verlängern und gleichzeitig mit der Straße kommunizieren könnte! Die Provlies GmbH in Linz hat sich dazu eine geniale Lösung einfallen lassen - das Ergebnis ist die „sprechende Straße“ – kurz: ein intelligentes Asphaltvlies. Das Vlies verzögert die Entstehung von Rissen auf sanierten Fahrbahnen, dichtet ab, gleicht die Spannung aus und bewirkt eine gleichmäßige Schichthaftung. Das erhöht Fahrkomfort und Verkehrssicherheit. Auf das Vlies werden Chips (RFID Transponder) aufgebracht, die ein berührungsfreies Speichern, Abrufen und Nachverfolgen des Straßenzustands ermöglichen (die Daten werden auf einen Server geleitet). Der Chip arbeitet im UHF-Bereich ohne Energiezufuhr von außen. In der Standardversion sendet pro 150 lfm Rolle jeweils ein Chip regelmäßig Informationen an den angeschlossenen Nutzer. Diese geniale Kombination verlängert die Lebensdauer der Straßen um 300%, reduziert die Kosten der Zwischenerhaltung und bietet dem Straßenerhalter eine optimale Entscheidungsgrundlage. Die Lösung ist in den USA und Südafrika seit 2010 patentiert. In der EU ist die Lösung seit 2005 zum Patent angemeldet. Das Patent ist zu 100% im Besitz von Dr. Rainer Lugmayr und wird vom Unternehmen Provlies GmbH vermarktet.


2. Platz

Projekt: Savebox – Transportverpackung aus Holz (Linz)
Einreicher:
Steinsysteme Santner

Holzbox-Genie spart Kosten und schont die Umwelt

Transportverpackungen aus Holz werden üblicherweise zusammen genagelt. Sie werden aufgerissen und meist so beschädigt, dass sie kaum weiter verwendbar sind. Die Steinsysteme GmbH in Linz tüftelte an einer nachhaltigen Lösung. Heraus kam die Savebox – eine Holzverpackung aus nur 6 Teilen, die im Stecksystem ohne Werkzeuge und Nägel umsetzbar ist. Die Boxengröße ist variabel. Mit minimalem Materialeinsatz wird eine Fülle an Vorteilen erzielt: werkzeugloses Stecksystem, umweltfreundlich, ohne Nägel, für mehrfachen Einsatz, aus schädlingsfreien Materialien, geringer Materialeinsatz, weniger Gewicht, Rohstoffeinsparung, weniger Lager und Transportplatzbedarf (Bauteilpaket), mehr Wirtschaftlichkeit, rasches und unkompliziertes Verpacken der Ware, spritzwassergeschütztes Fugensystem, günstiger als vergleichbare Produkte. Auch die Zahlen sprechen für sich. Bei ca. 1000 Boxen wird das Holz von ca. 13 Bäumen eingespart. Durch die nagellose Bauweise werden in ca. 900kg Nägel eingespart und im Gesamtgewicht kommt es zu einer Reduktion von ca. 15 Tonnen.

3. Platz

Projekt: Bankhaus Carl Spängler (Linz)
Einreicher: Heidl Architekten ZT GmbH

Bankhaus Carl Spängler: Baujuwel in neuem Kleid

Das Bankhaus Carl Spängler, die älteste Privatbank Österreich, ist ein nur 6 m breites spätgotisches Langhofhaus und zählt zu den schmalsten Hauptplatzhäusern in Linz. Es erstreckt sich 60 m in die horizontale Tiefe. Die Sanierung dieses bis zu 500 Jahre alten Baujuwels war für die Heidl Architekten ZT GmbH eine Herausforderung der besonderen Art. In vier Sanierungsphasen ist dies mit einem Mix aus modernen Einbauten und dem Erhalt der mittelalterlichen Stein- und Putzarchitektur vorbildlich gelungen. Damit wurden auch die Recyclingkosten optimiert. Die moderne Haustechnik wurde unter Doppelböden geführt, das Energiemanagement wird durch ein BUS-System optimiert. Alle Räume sind barrierefrei, die Wände mit Naturkalk verputzt, sämtliche Räume sind tagesbelichtet. Das natürliche, bereits in der Gotik vorgesehene Lüftungssystem wurde revitalisiert, indem eine Luftzirkulation zwischen der großen, sich schnell aufheizenden Fläche des Hauptplatzes und dem schattigen Arkadenhof hergestellt wurde. Die ersten drei Geschoße werden so natürlich quergelüftet, das dritte und vierte Obergeschoß mittels Betonkernaktivierung gekühlt bzw. geheizt. Sämtliche Neubauteile wurden in Niedrigstenergiebauweise umgesetzt. Die historischen Raumteile sind wegen der enormen Wanddicke von bis zu 2 m hervorragende Klimapuffer, was Kühlung bzw. Überhitzung betrifft. Das Gebäude erfüllt die modernsten Energiestandards. Das Baukonzept ist auch auf andere historische Gebäude anwendbar. Das Bankhaus könnte mittelfristig auch als Wohngebäude genutzt werden.

Einreicher


Projekt:
Hanf – natürliche Dämmung für Fassaden (Braunau)
Einreicher: Naporo Klima Dämmstoff GmbH
„Hanf dämmt grüner“ – Natürliche Dämmung für Fassaden aus österreichischem Hanf – ein wichtiger Beitrag zur positiven CO2-Bilanz.

Projekt: Schwemmland – Lebensräume eröffnen, vermitteln und bewahren (Linz)
Einreicher: Schwemmland, gemeinnütziger Verein
Regionale Initiative zur Erhaltung urbaner Lebensräume und Schaffung nachhaltiger Lebensqualität für Städter.

Projekt: Schachinger LT1 (Hörsching)
Einreicher: Poppe+Prehal Architekten ZT GmbH
Schachinger Logistik - Europas größtes Lager in ökologischer Bauweise aus 100% Holz mit einer Fläche von ca. 10.000m2.

Projekt: EnergieAutonom+ (Wels)
Einreicher: PAUAT Architekten
Energieautonome Revitalisierung, Rehabilitierung und räumliche Erneuerung eines ehemaligen Industriequartiers.

Projekt: Stadthaus Gruber (Enns)
Einreicher: Haas Architektur
Historisches Innenstadthaus vom 15. Jahrhundert in Enns: generalsaniert und energietechnisch auf neuesten Stand gebracht.

Projekt: Internorm energieautarke I-tec Beschattung (Traun)
Einreicher: Internorm International GmbH
Photovoltaik Jalousie sorgt für energieautarke Beschattung ohne externe Stromquelle.

Projekt: EMOCell healthy walls (St.Veit im Mühlkreis)
Einreicher: EMOCell GmbHTrockenbausystem für gesundes Raumklima mit hervorragendem Schallschutz, Feuchteausgleich und Absorption von organischen Luftschadstoffen.


Projekt: Aktivhaus (Feldkirchen/Donau)
Einreicher: Mair-Solarpower
Aktivhaus braucht im Winter keine Fremdenergie für Heizung, Warmwasser und Strom und wird äußerst ressourcenschonend gebaut und betrieben.

Projekt: AgrarBildungsZentrum Salzkammergut (Altmünster)
Einreicher: Fink Thurnher Architekten / AgrarBildungsZentrum Salzkammergut
Zusammenlegung zweier Schulen mit Augenmerk auf ökologische Baumaterialien und energetische Optimierung - macht Nachhaltigkeit erlebbar.

Projekt: Fair – Trade – Regional – mit Green Energy (Lasberg)
Einreicher: Sonnen-Quellen
Langfristige Absicherung der Versorgungsstrukturen im ländlichen Raum mit regionalen Produkten und innovativen Technologien.