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Preisträger 2015

Von 24 eingereichten Projekten kürte die vierköpfige Jury heuer zwei Sieger: das Eberle Baumschlager-Bürogebäude „2226“ in Lustenau und die Energiesparinitiative „Leiblachtaler Energiedetektive“.

Hohe Effizienz auf der einen und kluge Nutzer auf der anderen Seite zeigen, wie wir Gebäude fit für die Energieautonomie machen. Die beiden Siegerprojekte beweisen dies auf vorbildhafte Weise,

begründet Josef Burtscher, Vorsitzender der Jury, die Vergabe an zwei Preisträger.

100 Schüler zu Energiedetektiven ausgebildet

Schulen sind relevante Energieverbraucher in Gemeinden. Intensiv genutzt sind sie viele Stunden in Betrieb – und oft kümmert sich niemand um den Energieverbrauch. Die Energieregion Leiblachtal beschloss, die Schüler selbst dafür zu motivieren, sorgfältig mit Energie umzugehen. 100 Schüler wurden zu Energiedetektiven ausgebildet und mit dem Auftrag ausgestattet, Energieverbräuche zu überwachen und den Energieverbrauch zu optimieren. Energiekosten in der Höhe von 12.000,- Euro wurden so in einem Jahr in den Leiblachtaler Schulen eingespart.

Die Leiblachtaler Energiedetektive bilden Bewusstsein bei jungen Leuten und setzen das Bewusste gleich messbar und nachvollziehbar in die Tat um,

hebt die Jury das zentrale Element des Projekts hervor.

Ein Bürogebäude ohne Heizung und Kühlung

Als einzigartigen und ersten Versuch, ein Gebäude ohne konventionelle Heizung, Kühlung und mechanische Lüftung in unseren Breiten zu errichten, wertete die Jury als auszeichnungswert. Im sechsstöckigen Bürogebäude sorgen hohe Räume und eine einfache Materialwahl für ein angenehmes Raumklima, zudem ist die Gebäudehülle auf energetisch bestem Stand umgesetzt.

Das Experiment am “eigenen Büro“ des langjährig tätigen und renommierten Architekturbüros ist ein gewagter Schritt, der sicher lange von der Fachwelt beobachtet werden wird.

ist die Jury vom Leuchtturmcharakter des Projekts überzeugt.