Energy Globe Austria 2022


© Mathias Lauringer

Die Sieger des Energy Globe Austria 2022 stehen fest

Am 6. Oktober wurden beim Finale des Energy Globe Austria die besten Umweltprojekte in 6 Kategorien ausgezeichnet. Insgesamt nahmen im heurigen Jahr rund 300 österreichische Umweltprojekte teil.
Nach der Eröffnung durch Bundespräsident Van der Bellen wurden in der webbasierenden Veranstaltung die Nominierten in den Kategorien vorgestellt und von Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft ausgezeichnet.

In der Kategorie Erde gewann die my-PV GmbH aus Oberösterreich mit dem Projekt „Bauteilaktivierung mit Photovoltaik“, bei dem der Beton der Fundamentplatte zum Wärmespeicher für PV-Überschuss wird. Es gab auch eine Ehrenmedaille für das Amt der Steiermärkischen Landesregierung für ein Forschungsprojekt als eine kostenlose und digital abrufbare Planungs- und Beratungsgrundlage für die Waldbewirtschaftung. Die Auszeichnung erfolgte durch Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner.
In der Kategorie Feuer gab es 2 Sieger. Sieger 1 war die Firma E.C.E.X.A. Environmental Concepts Exchange Association mit einem Projekt, bei dem durch Tauchsiedekühlung von Hoch-Leistungsrechnern und elektronischen Geräten die Abwärme zur Beheizung genutzt und so Energie und Emissionen eingespart werden. 2. Sieger war die Ennstal Milch KG mit einer Hochtemperatur-Wärmepumpe zur Abwärmenutzung. Die Sieger wurden von Energie AG OÖ-Generaldirektor DDr. Werner Steinecker ausgezeichnet.
In der Kategorie Wasser gewann ein Projekt aus Wien. Sieger wurde die Firma VRVis Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung Forschungs-GmbH mit Visdom, einer Hochwassersimulation zum Schutz für Mensch, Natur, Gewässer und Infrastruktur. Die Rabmer Gruppe erhielt eine Ehrenmedaille für „Energie aus Abwasser zum erneuerbaren Heizen und Kühlen von Gebäuden“. Laudator war Generaldirektor Dr. Alexander Frech von Amiblu.
In der Kategorie Luft ging der Sieg nach Tirol. Die MPREIS Warenvertriebs GmbH erhielt für die vollständige technische und organisatorische Umsetzung einer Wasserstoff-Wertschöpfungskette die Auszeichnung von OÖ-Landesrat Stefan Kaineder.
In der Kategorie Nachhaltig Gemeinde zeichnete Gemeindebundpräsident Alfred Riedl das Kristallbad Wald Königsleiten GmbH der Gemeinde Wald im Pinzgau für nachhaltiges Badevergnügen im Kristallbad aus.
In der Kategorie Jugend, die gleichlautend mit Zukunft ist, prämierte OÖ-Landesrat Markus Achleitner das Projekt " Das nachhaltige Dorf der Zukunft" der HBLFA-Tirol. Dabei erarbeiteten die Schüler zukunftsträchtige Konzepte, wie die nachhaltige Entwicklung ihrer Heimat aussehen könnte.
Beim Publikumsvoting, an dem knapp 57.000 Interessenten teilnahmen, siegte die Enjo International GmbH. Durch viele umfangreiche Maßnahmen verkleinert das Unternehmen laufend seinen CO2-Fußabdruck.

Begeistert von den Projekten waren auch Wirtschaftskammer-Vize-Präsident Philipp Gady und der zuständige Direktor der UNIDO Tareq Emtairah, die alle die führende Rolle Österreichs bei Nachhaltigkeit hervorhoben und Energy Globe für die Aktivitäten zum Umweltschutz in bereits mehr als 180 Ländern dankten.

Es war ein Abend der österreichischen Umweltstars, die aufzeigten, wie man mit „gewusst wie“ auch für zukünftige Generationen eine lebenswerte Zukunft bewahrt.

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Und am 30. November findet seit vielen Jahren auch der Energy Globe World Award wieder in Österreich, und zwar in Wien statt.

“Der sorgsame Umgang mit den Ressourcen und das Bekenntnis zum ökologischen, nachhaltigen Wirtschaften gehören zu den Leitlinien der Energie AG Oberösterreich. Von Beginn an unterstützen wir aus diesem Grund mit dem Energy Globe den Nachhaltigkeitspreis, der diesen Anspruch in höchstem Maße erfüllt. Gerade auch in diesen herausfordernden Zeiten wollen wir nicht auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit verzichten.“

Werner Steinecker
Energie AG Generaldirektor