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Feuer

Kategorie- und Gesamtsieger:

Modemacher: Rucksäcke und Taschen als Solarkraftwerk

Projekt: Solar Fidelity
Einreicher: Gopro! Creative Marketing GmbH

Solarmode der Marke Solar Fidelity (so-fi®) ist heute ein modischer Trendsetter. Vor allem bei der Jugend sind die hippen Rucksäcke, Taschen und Faltpanele mit integrierten Solarzellen und einer USB Schnittstelle zum Aufladen von Handys, Smartphones, Digitalkameras und anderen 5 Volt versorgten Geräten ein Renner. Kreativer Geist und Modeschöpfer dieser Mainstream Produkte ist der Wiener Rafael Kubisz, gelernter Elektrotechniker und Inhaber von „GOpro! creative Marketing GmbH“. Seine Erfindung ist mittlerweile preisgekrönt. Sie verbindet in idealer Weise Mode mit High Tech. Weltweit einzigartig ist dabei die „Design-Solarzelle“, die unauffällig und chic in modische Accessoires integriert wird.

Das solare Accessoire punktet nicht nur bei jungen Konsumenten, es schafft gleichzeitig auch Bewusstsein für erneuerbare Energien und hilft beim Energiesparen. 12 Mio Mobiltelefone in Österreich sind im Umlauf, davon werden ca. 6 Mio jede Nacht an der Steckdose aufgeladen. Die dazu benötigte Energie entspricht in etwa dem Output eines mittleren Wasserkraftwerks. Global gesehen ist das noch viel mehr.

  • Solar Fashion: Rucksäcke und Taschen mit USB Anschluss
  • Weltweit erste Design-Solarzelle
  • Schafft Bewusstsein für erneuerbare Energie

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Nominierte:

Europaweit einzigartig: Sonnenstrom erhellt Bushaltestellen im Tennengau

Projekt: Solarbeleuchtung von Bushaltestellen im Tennengau
Einreicher: Regionalverband Tennengau

Haltestellen im ländlichen Raum sind oft nicht beleuchtet. Eine Verkabelung kommt teuer, bei den Sparbudgets der Kommunen also kein Thema. Der Regionalverband Tennengau löste diese Herausforderung mit Hilfe modernster Solartechnologie. Wenn es dunkel wird, erstrahlen in der Region jetzt insgesamt 123 Bushaltestellen in hellem Licht. Regelung und Monitoring erfolgen über Fernüberwachung. Haltestellen können einzeln oder gesamt gesteuert werden. Das Projekt ist einzigartig in Europa. Kosten pro Haltestelle: 840 Euro. EU, Bund und Land beteiligten sich mit einer Förderung in der Höhe von 50%. Das Projekt wurde in Kooperation mit der SHOP2WIN Marketing GmbH, der ÖBB Postbus GmbH und der Heimatwerbung GesmbH umgesetzt.

Details zur Technik: Im Einsatz sind modernste Dünnschicht-Solarpaneele mit Nano- Beschichtung, die eine Anhaftung von Schnee noch Verschmutzungen vermeiden. Für die Beleuchtung wird modernste LED-Technik verwendet. Erste „Härtetests“ liefen im Winter 2011/2012, es gab keinen einzigen Ausfall. Die Steuerung, etwa von Beleuchtungszeiten, erfolgt über einen PC direkt im Regionalverband im Tennengau. Störungen werden selbsttätig erkannt und angezeigt. Jede Anlage hat einen stillen Alarm. Bei Diebstahl wird über GPS ein Signal mit Koordinaten an den Server gemeldet. Die Solarbeleuchtung ist im Winter von 5.00 früh bis Sonnenaufgang und nach Einbruch der Dunkelheit bis 23.00 Uhr aktiv. Für den Nachtbus, den am Wochenende vor allem Jugendliche nutzen, sind die Haltestellen auch Freitag und Samstag Nacht bis 5.00 Uhr früh beleuchtet.

  • Solar beleuchtete Bushaltestellen - europaweit einzigartig
  • Einsparung von Investitions- und Energiekosten
  • Mehr Sicherheit für Fahrgäste, überall umsetzbar

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Intelligentes Energie-Management im Haushalt

Projekt: Intelligentes Energie Management (IEM) – Meter Server „Mein Energieberater“
Einreicher: Linz AG

Die LINZ STROM GmbH hat mit Partnern wie Ubitronix ein intelligentes Lastmanagementsystem entwickelt: den Meter Server. Damit kann der Energieverbrauch mittels einer App online via iPad, iPod, Notebook, Smart-TV in der Wohnung visualisiert werden. Über beliebig platzierbare, schaltbare Steckdosen (Greenplugs) können mit dem Meter Server Verbrauchsgeräte zeit-, tarif- und lastgesteuert werden. Geschirrspüler, Waschmaschine, Gefrierschrank, etc. nützen damit automatisch günstigere Tarife oder selbst produzierten Solarstrom und gehen lastabhängig in Betrieb. Energiefresser oder Standby-Verbrauch können lokalisiert werden. Temperatursensoren für Außen- oder Raumtemperatur können angebunden werden. Alle Energiedaten können gesammelt und für eine Energieberatung verwendet werden. Auch Spartenzähler, wie Wasser, Gas oder Wärme können angeschlossen werden. Alle Daten lassen sich auch über das Smartphone abrufen. Im Feldtest wurde festgestellt, dass mit einem intelligenten Stromzähler und über Visualisierung des Stromverbrauchs Privathaushalte im Durchschnitt jährlich 3,7% Strom einsparen können.

In modernen Haushalten ist der Meter Server deshalb ein unverzichtbarer Wegbegleiter. Wenn er über eine Schnittstelle mit dem Wechselrichter der PV-Anlage verbunden ist, erkennt er, welche Energie zur Verfügung steht und je nach Verbrauch kann er Geräte zu oder wegschalten. An einem sonnigen Tag etwa, produziert die PV-Anlage so viel Energie, dass der Pufferspeicher aufgeladen wird, und gleichzeitig läuft die Umwälzpumpe des hauseigenen Pools. An einem trüben Tag wird die Umwälzpumpe erst eingeschaltet, nachdem der Pufferspeicher vollgeladen ist. Damit kann man möglichst viel der selbst erzeugten Energie auch selbst verbrauchen. Die LINZ STROM GmbH testet zur Zeit in 40 Haushalten in sozialen Wohnbauten wie sich mit dem Einsatz von Meter Servern das Verbrauchsverhalten von Anwendern verändert. Das Projekt läuft noch bis Ende 2013.

  • Effizientes Energiemanagement im Haushalt
  • Hilft Photovoltaik-Strom optimal zu nutzen
  • Reduziert jährlichen Stromverbrauch um 3,7%

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Forschung und Wirtschaft holen noch mehr Strom aus der Sonne

Projekt: IPOT – kooperative Photovoltaik Forschung, um mehr Strom aus der Sonne zu holen
Einreicher: CTR Carinthian Tech Research AG

Photovoltaik-Module sind für eine Lebensdauer von mehr als 25 Jahre ausgelegt. Sie müssen allen Wetterlagen und extremen Temperaturen standhalten. Dies stellt enorme Anforderungen an Material, Zellen, Rahmen, Beschichtungen und elektronischen Komponenten. 2010 haben sich deshalb fünf Unternehmen und zwei Forschungsinstitutionen aus der Photovoltaik-Branche zusammengeschlossen mit dem Ziel, die Effizienz von PV-Modulen zu verbessern und die Produktionskosten zu senken, ohne dabei Lebensdauer und/oder Produktqualität zu beeinträchtigen. Das Ergebnis waren leistungsstarke Module, die sich auch im internationalen Wettbewerb gut bewähren. Das Projekt befindet sich jetzt in der Halbzeit und läuft noch bis 2014.

Die Ergebnisse im Detail: bei gleichem Materialeinsatz wurde die Stabilität des Modulrahmens um 100% verbessert. Ein neues Einbettungsmaterial reduziert den Laminierungsprozess von ca. 15 auf unter 10 Minuten. Die zusätzliche Sortierung der Zellen brachte eine 2%ige Leistungssteigerung der Module. Durch die Ionenätzung von Gläsern wurde deren Durchlässigkeit im Vergleich zu unbehandelten um 3% gesteigert. Die neuen Erkenntnisse führten außerdem zur Einreichung von 3 Patenten, 20 wissenschaftlichen, 5 technischen Publikationen und zahlreiche Medienberichten.

  • Forschungsverbund zur Effizienzverbesserung von PV Modulen
  • Wegweisende Ergebnisse
  • Innovationsschub für heimische Wirtschaft

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