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ENERGY GLOBE Austria 2017

Kategorie Feuer


Kategoriesieger

Strom, Wärme und Kälte aus dem Fluss. Das Mothership als Flaggschiff des Klimaschutzes.

Einreicher: CAPITA MFG GmbH
Bundesland: Kärnten

Die Firma CAPITA MFG GmbH beschäftigt sich mit der Erzeugung von Sportartikeln, insbesondere Ski, Snowboards, Kite- und Skateboards und deren Vertrieb. Durch den Neubau des Produktionsstandortes am Standort Feistritz/Gail wurde das energetische Konzept des Unternehmens vollständig neu aufgerollt. Man entschied sich, in eine vollständig CO2-emmisionsfreie Produktion zu investieren. Technologisches Kernstück ist das vernetzte Wärme-Kältekonzept für Prozess und Raumklima. Hier wurde anstatt einer konventionellen Kältemaschine und einer zusätzlichen eigenständigen Wärmeversorgung ein Gesamtkonzept erstellt. Die Summe der Maßnahmen führte zu einer spürbaren Reduktion des Energieverbrauchs. Dies kristallisiert sich klar heraus, wenn man den spezifischen Energieverbrauch der Produktion vorher und nachher vergleicht. Der Jahresstromverbrauch vor dem Wechsel des Standortes betrug etwa 2,2 GWh, der Jahreswärmeverbrauch 2,4 GWh in Form von Heizöl. In Summe wurden bislang also etwa 4,6 GWh Energie für die Produktion von jährlich etwa 62.400 Snowboards verbraucht. Je produziertem Snowboard wurden somit 75,09 kWh an Energie aufgewendet. Dieser Wert konnte am neuen Standort auf 27,14 kWh je Artikel reduziert werden. Durch gute Planung und den Einsatz effizienter Komponenten verringerte sich der spezifische Energieverbrauch je Stück um 63,9%. Jährlich wird somit die Umwelt um absolut 68.300 kg CO2 weniger belastet. Das Unternehmen am Standort Österreich hat so die fortschrittlichste, energieeffizienteste Snowboardproduktionsanlage der Welt errichtet und will mit seinen Produkten ein nachhaltiges Zeichen in der Wintersportindustrie setzen.

  • Umfassendes energetisches Konzept
  • Vollständig CO2-emmisionsfreie Produktion von Sportartikeln
  • Reduktion des Energieverbrauchs um mehr als 60%
  • Energieeffizienteste Snowboardproduktionsanlage der Welt
  • Jährliche Reduktion von fast 70.000 kg CO2



weitere Nominierte:

smartflower

Einreicher: smartflower energy technology GmbH
Bundesland: Burgenland

Die Idee zu smartflower entstand vor mehr als 6 Jahren. In einer Diskussion über existierende Photovoltaik-Lösungen im Haushaltsbereich - Auswahl der Module, Abstimmung Wechselrichter, Montage, Elektriker- und Handwerkereinsatz, Ästhetik, usw. - kam man zum Ergebnis, dass es möglich sein muss, das Ganze einfacher und effizienter zu gestalten. Ein System, das man einfach aufstellen kann, ansteckt und in Betrieb nimmt. Das System sollte aber auch genügend Strom für einen durchschnittlichen Haushalt liefern können und idealerweise transportabel sein. Das Endergebnis smartflower ist ein Komplettsystem, welches einfach aufgestellt und angeschlossen wird – ganz ohne aufwändige Planung und Montage. smartflower entfaltet sich in der Früh vollautomatisch und bewegt sich den ganzen Tag mit dem Sonnenstand, wobei der Modulfächer dabei immer im optimalen 90-Grad-Winkel zur Sonne ausgerichtet ist. Durch diese „smart tracking“ Funktion hat das System eine erheblich längere Peak-Phase und einen signifikant höheren Eigennutzungsgrad als Aufdachanlagen. Besitzer einer smartflower haben typischerweise eine Eigenverbrauchsquote von 60%, bei der Produktvariante mit integriertem Stromspeicher wird sogar ein Eigennutzungsgrad von bis zu 100% erreicht. Für viele Konsumenten ist dies ein wichtiger Punkt, da es mittlerweile viel attraktiver ist, Solarstrom selbst zu verbrauchen als ihn ins Netz einzuspeisen. Mit der bisher verkauften Menge von rund 1.000 Systemen, mit einer jeweils durchschnittlichen Stromproduktion von 4.000 kWh/Jahr/Anlage, werden insgesamt 4.000 MWh/Jahr sauberer Sonnenstrom produziert. Dadurch ergibt sich eine CO2-Einsparung von 2.800 Tonnen. Innerhalb der nächsten drei Jahre ist eine Verkaufsmenge von 10.000 Stück prognostiziert. Diese Anlagen produzieren dann insgesamt 40.000 MWh/Jahr sauberen Sonnenstrom, mit einer CO2-Einsparung von 28.000 Tonnen/Jahr.

  • PV-Komplettsystem ohne aufwändige Planung und Montage
  • Entfaltet sich in der Früh vollautomatisch
  • Bewegt sich den ganzen Tag mit dem Sonnenstand
  • Durch smart tracking höherer Eigennutzungsgrad
  • 4.000 MWh sauberer Sonnenstrom pro Jahr



Öko Energie für Salzburg aus Nebenströmen der Zellstoffproduktion

Einreicher: Schweighofer Fiber GmbH
Bundesland: Salzburg

Schweighofer Fiber produziert in Hallein hochreine Zellulose aus Fichtenholz. Bei der Verarbeitung müssen das Lignin und die Hemicellulose von der Zellstofffaser entfernt werden. Die aus den verschiedenen Bleichstufen resultierenden Filtrate enthalten wertvolle organische Bestandteile, die in einem innovativen Fermentationsprozess zu Biogas verwandelt werden. Eine Alternative wäre die Verbrennung eines eingedickten Abwasserstroms mit fossiler Zusatzfeuerung. Dieses Verfahren benötigt große Mengen Erdgas und hätte die in Hallein und Salzburg ohnehin schlechte Luftqualität zusätzlich belastet. Daher wurde ein optimiertes Verfahren entwickelt, um aus den Nebenströmen der Bleicherei mittels Fermentation Methan zu generieren. Diese zusätzliche Energie sollte für die Region Salzburg transportabel und nutzbar gemacht werden. Eine Aufreinigung des Biogases, um dieses in das Erdgasnetz einzuspeisen, war wirtschaftlich nicht darstellbar. Daher wurde in ein Blockheizkraftwerk mit Biogasmotor investiert. Bis zu 1.400 Kubikmeter Biogas pro Stunde können seit Dezember 2016 in dem neuen Blockheizkraftwerk mit einer elektrischen Leistung von bis zu 3.700 kW in Öko-Strom und Fernwärme umgewandelt werden. Für diesen Einsatzzweck ist der Motor der größte seiner Art in Österreich. Mit dem erzeugten Ökostrom können bis zu 10.000 Haushalte versorgt werden. Die gesamte CO2-Einsparung beträgt 9.836 Tonnen. Damit leistet die Schweighofer Fiber GmbH einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele in Salzburg.

  • Blockheizkraftwerk mit Biogasmotor
  • Organische Bestandteile werden in Biogas umgewandelt
  • Biogas wird zu Öko-Strom und Fernwärme
  • Bis zu 10.000 Haushalte können versorgt werden
  • CO2-Einsparung beträgt 9.836 Tonnen





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