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Feuer

Kategoriesieger:

Rikatronic³ - Kaminofen mit Köpfchen

Projekt: Rikatronic³

Einreicher: RIKA Innovative Ofentechnik GmbH

Bundesland: Oberösterreich

In den vergangenen fünf Jahren wurden in Österreich rund 122.000 Kaminöfen verkauft (Quelle:Bioenergy 2020+). Auch die Daten der Statistik Austria belegen eine immer größere Beliebtheit von Scheitholzöfen in Österreichs Haushalten. Damit diese Entwicklung keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt verursacht, hat sich RIKA Innovative Ofentechnik zum Ziel gesetzt. Das OÖ Unternehmen entwickelt und produziert seit über 30 Jahren Kaminöfen. Ganz nach dem Motto, „niemals in dem Bestreben nachlassen das Gute durch das Bessere zu ersetzen“ wurde eine einer neue und innovative Heiz-Technologie entwickelt: mit deutlich mehr Bedienkomfort, möglichst geringen Bedienungsfehlern, gleichzeitiger Schonung der Umwelt und einem marktfähigen Preis, der leistbar ist. Damit wollte RIKA auch beweisen, dass Komfort und Nachhaltigkeit durch intelligente Lösungen vereinbar sind.

Umgesetzt wurde dieser Ansatz mit dem Projekt „Rikatronic³“ -  einer Technologie für Scheitholzöfen, die einerseits die Effizienz (Holzverbrauch) deutlich erhöht und andererseits die Emissionen beim Hausbrand wie z.B. Feinstaub, Kohlenmonoxid oder Kohlenwasserstoffe auf ein Minimum senkt. Erreicht wird das über eine mikroprozessorgesteuerte Verbrennungsluftregelung. Diese  Regelung führt dem Ofen in jeder Phase der Verbrennung vollautomatisch die exakt benötigte Luftmenge zu. Darüber hinaus zeigt die Technologie auch den idealen Zeitpunkt zum Nachlegen durch ein optisches Signal an. Die Technologie ermöglicht des Weiteren auch, den Ofen im „Eco-Modus“ zu betreiben. In dieser Betriebsart wird der Glutstock zusätzlich gestreckt, wodurch die Dauer der Wärmeabgabe nochmals verlängert wird.

Die bereits in Serie befindliche vollautomatische Regelung reduziert die Emissionen um bis zu 90 Prozent (im Vergleich zu nicht fachgemäßem manuellen Betrieb) und den Holzverbrauch um bis zu 50 Prozent. Da eine manuelle Dosierung nicht mehr notwendig ist, bietet die Technologie auch noch deutlich mehr Komfort. Fünf Ofenmodelle können auf Kundenwunsch mit der Rikatronic³-Technologie ausgestattet werden. Der Durchschnittliche Mehrpreis von ca. 15 Prozent (abhängig vom Ofenmodell) amortisiert sich auf Grund der enormen Einsparung beim Holzverbrauch (bis zu 50 Prozent) innerhalb kürzester Zeit. Den nächsten Entwicklungsschritt bringt RIKA 2015 auf den Markt.

•    Innovative Technologie für Kaminöfen
•    Um 50% weniger Holzverbrauch
•    Reduziert Emissionen um bis zu 90%

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Nominierte:

Effizienter Stapeln mit Wasserstoff im Tank

Projekt: E-LOG-Biofleet

Einreicher: Schenker & Co AG

Bundesland: Wien

Neueste Technologie im Niederflurfahrzeugbereich (Gabelstapler, Hubwagen, etc.) einzusetzen und dadurch Nachhaltigkeit in der Logistik zu fördern, war oberstes Ziel der Schenker & Co AG bei der Umsetzung eines bahnbrechenden Projektes. Der Einsatz der Brennstoffzelle war dabei Schlüsseltechnologie für eine klimafreundliche Mobilität in diesem Bereich. Grund dafür sind die Nachteile bei Elektrobatterien, die von häufigem Batteriewechsel, beschränkter Lebensdauer bis zu hohem Wartungsaufwand reichen.

Mit dem Einsatz des Range Extender -  einer Brennstoffzelle (Fronius Energiezelle), die mit Wasserstoff aus Biomethan versorgt wird,  ist Schenker der erste Logistikdienstleister in Europa mit  Wasserstoffhallenbetankung. Dabei wird Biomethan zu Wasserstoff reformiert, komprimiert gespeichert und die Fahrzeuge durch Hallenbetankung versorgt. 7 Flurförderzeuge sind jetzt im Einsatz, in Kürze wird auf 12 Stück aufgestockt. Innovation und Ökologie treffen einander hier auf vielen Ebenen: In 2 Minuten ist vollgetankt, 100% Leistung stehen sofort bereit. Die Ladung der Batterien dauert 8 Stunden, der Tausch der leeren Batterie entfällt komplett. Das vermeidet Fehler am Batterieblock– z.B. durch eingeklemmte oder abgerissene Kabel, etc. Wegen geringerer Wartungsintervalle sinken die Betriebskosten, die Fahrzeuge sind häufiger verfügbar und es gibt geringeren Platzbedarf. Biomethan ersetzt zudem fossile Energieträger, was wiederum. die CO2 Emissionen reduziert.

Größte Herausforderung bei der Umsetzung war die Erfüllung der behördlichen Auflagen und TÜV Österreich. E-LOG-Biofleet ist Teil eines Forschungsprojektes, das im Rahmen des Programms „Technologische Leuchttürme der Elektromobilität“ in Zusammenarbeit mit mehreren Projektpartnern aus Industrie und Forschung durchgeführt wird. Folgeprojekt ist die E-LOG Biofleet 2 und derzeit in der Start-Phase.


•    Brennstoffzelle statt Elektrobatterie
•    Erster Logistikdienstleister Europas mit Wasserstoffhallenbetankung
•    Höhere Effizienz, weniger Betriebskosten, umweltfreundlich

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PALFINGER Hybrid: Energieeffizienter Multifunktions-Kran

Projekt: PALFINGER Hybrid

Einreicher: PALFINGER AG

Bundesland: Salzburg

PALFINGER als Technologieführer hat nach einer Lösung zum Thema Kranarbeiten in abgas- und lärmempfindlichen Bereichen gesucht. Da diese Technologie für die hohen Qualitätsanforderungen nicht verfügbar war, hat PALFINGER gemeinsam mit einem starken Partner (Bosch Rexroth) den PALFINGER Hybrid entwickelt. Mitte April 2013 feierte das Unternehmen damit Weltpremiere auf der BAUMA     in München. Kernstück dieser Innovation ist eine neuartige Motor-Pumpengruppe. Während konventionelle Ladekrane konstant auf den eingebauten Verbrennungsmotor angewiesen sind, um den für die Arbeit nötigen Druck in der Hydraulik bereitzustellen, kommt die neue Pumpengruppe auf Wunsch auch ganz ohne Abgase und Lärm aus. Dies ist vor allem in Wohngebieten und anderen sensiblen Bereichen ein entscheidender Vorteil.

Der Bediener stellt zunächst den Verbrennungsmotor ab. Danach schließt er die PALFINGER Pumpengruppe einfach mit einer Kabeltrommel an das lokale Stromnetz an. Nun kann er den Hybridantrieb einschalten. Dank einer integrierten Leistungsregelung ist eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit des Kranes jederzeit gewährleistet. Das neue System spart 80%!!! Betriebskosten (10 Euro weniger pro Kranstunde) und reduziert die CO2 Emissionen um 65%. Größte Herausforderung bei der Umsetzung dieser brillanten Idee war die Grundkonzeptionierung sowie die technische Umsetzung  für größere Krantypen (<50mt) bei minimalem Stromkonsum (400V / 32A). Mit dem neuen Equipment wird aus dem Kran ein multifunktionales Werkzeug das zeigt, wie Nachhaltigkeit auch wirtschaftlich sein kann.

Für den Endkunden liegt der Palfinger Hybrid bei 15.500 Euro mit sämtlichen Zusatzfeatures, grundsätzlich rechnet sich dieser nach 2,5 Jahren Betriebsdauer. Die durchschnittliche Nutzungsdauer von PALFINGER Equipment liegt bei 10 Jahren. Die technische Umsetzung des Projektes ist grundsätzlich abgeschlossen, nun wird Augenmerk auf den internationalen Vertrieb mittels Marketingaktionen und Schulungen gelegt. Individuelle Anpassungen an die Marktbedürfnisse werden Anpassungen des Produktes erfordern. Einsatzgebiet ist im Moment vor allem Europa, Ende 2013 stellte man das neue Produkt bereits auf einer brasilianischen Messe vor.


•    Innovativer elektrischer Kranmotor der höchsten Effizienzklasse
•    Für Arbeiten in lärm- und abgasempfindlichen Bereichen
•    Spart 80 % Betriebskosten und ist klimafreundlich

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