Diese Seite verwendet Cookies,
Diese Seite verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Surfen Sie weiterhin auf unserer Seite, stimmen Sie unserer Cookie-Nutzung und unserer Datenschutzrichtlinie zu.
x
Österreich || Burgenland | Kärnten | Niederösterreich | Oberösterreich | Salzburg | Steiermark | Tirol | Vorarlberg | Wien

Jugend

Kategoriesieger

Unterrichtsprojekt Abfallwirtschaftskonzept

Projekt: Unterrichtsprojekt Abfallwirtschaftskonzept

Einreicher: Höhere Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft Yspertal

Bundesland: Niederösterreich

Abfallwirtschaft ist in Österreich seit 1990 per Bundesgesetz geregelt. Dennoch halten sich nach wie vor viele Unternehmen nicht an die gesetzlichen Vorgaben, die jedes Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern verpflichten, ein Abfallwirtschaftskonzept zu erstellen und dieses jährlich fortzuschreiben. Die SchülerInnen der Höheren Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft Yspertal werden im Rahmen ihrer Ausbildung zu Abfallbeauftragten geschult. Im Rahmen dieser Schulung erstellen sie selbstständig in Unternehmen und fallweise auch in Schulen ein derartiges Abfallwirtschaftskonzept. Dies erfolgt auf einem Niveau, dass das Ergebnis zur Vorlage bei der Behörde geeignet ist. Die SchülerInnen werden darauf von September bis Jänner vorbereitet, erlernen dabei neben den Grundprinzipien der Abfallwirtschaft wie zB „vermeiden vor recyceln vor entsorgen“ oder der Bevorzugung von „beginn of pipe“ Technologien, wie man im Betrieb oder in der Schule den gesamten anfallenden Abfall erfasst, bewertet, kategorisiert und auflistet. Der Energie- und Wasserverbrauch sind dabei ebenfalls ein Thema. Dies bringt eine Win-Win-Situation für die Unternehmen einerseits, die dadurch eventuelle Probleme in ihrer Abfallwirtschaft erkennen können, andererseits ist dies ein wichtiger Beitrag zur Senkung der eingesetzten Energien bei der Produktion von Produkten bzw. auch zur Änderung des Konsumverhaltens der jungen Menschen, was wiederum eine Senkung der eingesetzten Energien zur Folge hat. Bei diesem Projekt werden jährlich etwa 25 bis 30 Unternehmen oder andere Organisationen bearbeitet, wodurch insgesamt etwa 1.000 Personen pro Jahr mit dieser Thematik konfrontiert werden.

•    Schüler erstellen ein Abfallwirtschaftskonzept
•    Sie lernen Grundprinzipien der Abfallwirtschaft
•    Energie- und Wasserverbrauch werden berücksichtigt
•    Änderung des Konsumverhaltens der Schüler
•    1.000 Personen pro Jahr werden erreicht

Foto download (JPG, 304 kB)
Foto download (JPG, 244 kB)

weitere Nominierte

Plastikfreie Woche

Projekt: PFW - Plastik freie Woche

Einreicher: Adalbert Stifter Praxismittelschule

Bundesland: Oberösterreich

Pro Person werden jährlich in Europa 500 Plastiksäcke verbraucht und über 6 Millionen Tonnen Plastikmüll landen im Meer. Pro Sekunde werden weltweit 8 Tonnen Plastik produziert und pro Jahr 600 Milliarden Plastiksäcke hergestellt. Plastik verrottet nur sehr langsam und Problemstoffe werden an die Umwelt abgegeben, was Meere und Tiere vergiftet. Dies nahm die Medien-Technik-Umwelt Gruppe (MTU) der Adalbert Stifter Praxismittelschule zum Anlass, sich letztes Jahr intensiv mit dem Thema Plastik zu beschäftigen. Das Kernteam bestand aus 11 Jugendlichen und einem Lehrer. Ins Projekt involviert wurden schlussendlich alle Schüler, Lehrer und auch viele Eltern. Von 19.5. - 23.5.2014 wurde an der Schule eine PFW – Plastikfreie Woche abgehalten. In dieser Woche durfte kein Plastikmüll (Jausenverpackungen, PET-Flaschen, usw.) anfallen. Gleichzeitig gestaltete die MTU- Gruppe in jeder Klasse einen einstündigen Vortrag zum Thema Plastik, in dem auf die Problematik durch die Verwendung von Kunststoffen aufmerksam gemacht und Schülerinnen und Schüler diesbezüglich sensibilisiert wurden. Es wurden nicht nur Probleme, die durch den Einsatz von Kunststoffen entstehen, erörtert, sondern auch alternative Produkte wie z.B. Trinkflaschen und Jausenboxen aus Edelstahl oder Glas vorgestellt. Weiters sollte der eigene Plastikkonsum kritisch hinterfragt werden und konkrete Überlegungen angestellt werden, wie dieser minimiert werden könnte. Auch die Lehrer nahmen am Projekt teil und verzichteten einen Woche lang auf Plastikprodukte und Plastikverpackungen. Vorab wurden die Eltern mittels Elternbrief über dieses Projekt informiert. Im Rahmen der PFW fanden noch 14 weitere Projekte in den verschiedensten Unterrichtsgegenständen statt. Das Projekt wurde auch über die Homepage der Öffentlichkeit präsentiert.

•    Eine ganze Woche lang kein Plastikmüll
•    Vorträge über die Plastikproblematik in jeder Klasse
•    Alternative Produkte wurden vorgestellt
•    Hinterfragen des eigenen Plastikkonsums wurde angeregt
•    Schüler, Eltern und Lehrer wurden in das Projekt eingebunden

Foto download (JPG, 6700 kB)
Foto download (JPG, 4170 kB)

Leiblachtaler Energiedetektive

Projekt: Leiblachtaler Energiedetektive

Einreicher: Verein Energieregion Leiblachtal

Bundesland: Vorarlberg

Die 5 Gemeinden Lochau, Hörbranz, Hohenweiler, Möggers und Eichenberg mit ihren insgesamt 15.000 Einwohnern haben sich 2012 als Energieregion Leiblachtal deklariert und sind dem Netzwerk der Klima- und Energiemodellregionen des Klimafonds beigetreten. Mit dieser Initiative möchten die Leiblachtalgemeinden ihren Beitrag zum Klimaschutz und zum Energieautonomieziel des Landes Vorarlberg leisten. Nachdem 98% des regionalen Energiebedarfs außerhalb des direkten Einflussbereiches der Gemeinden liegt (19% Mobilität, 59% Haushalte, 2% Gemeinden, 20% Landwirtschaft, Industrie und Gewerbe), stellt neben dem vorbildlichen Handeln der Gemeinden die Aktivierung der Bevölkerung einen wesentlichen Hebel der Aktivitäten dar. Projekte in Schulen wirken einerseits innerhalb der Schulen, stellen aber über die SchülerInnen zusätzlich auch einen Zugang in die Haushalte her, welche 3/5 des Leiblachtaler Energieverbrauchs für sich beanspruchen. Das Projekt Leiblachtaler Energiedetektive zielt darauf ab, das Bewusstsein der Schüler für den Umgang mit Energie im Sinne des Klimaschutzes zu schärfen. Im Schuljahr 2013/14 wurden anfangs alle 500 SchülerInnen im Leiblachtal über die Ausstellungen "Klima verbündet" und "Klimaclown" für das Thema sensibilisiert. 100 ausgewählte SchülerInnen wurden anschließend zu Energiedetektiven ausgebildet und mit einem Auftrag ausgestattet: Einhalten von einfachen verhaltensorientierten Maßnahmen zum Energiesparen, regelmäßiges Ablesen der Energiezähler und Abstellen von Energiefressern gemeinsam mit den Schulwarten. Im ersten Projektjahr wurden so nachweislich € 12.000 oder 8% der Gesamtenergiekosten an den Schulen eingespart, wovon entsprechend einer Vereinbarung mit den Gemeinden 70% den Schulen zu Gute kam. Es wurden mehr als 240.000 l Wasser gespart und in 5 Schulen konnte der Wärmebedarf um mehr als 150.000 kWh gesenkt werden. In der Volksschule Hörbranz wurde der Wärmebedarf sogar um 23% gesenkt. Im Schuljahr 2014/15 werden nun weitere 100 Energiedetektive ausgebildet. Zusätzlich wird das Thema Energie in allen Schulen noch vertieft in den Unterricht integriert.

•    500 Schüler wurden durch Ausstellungen sensibilisiert
•    100 Schüler wurden zu Klimadetektiven ausgebildet
•    8% weniger Gesamtenergiekosten an den Schulen
•    Der Wärmebedarf wurde in 5 Schulen um 150.000 kWh gesenkt
•    240.000 l Wasser wurden eingespart

Foto download (JPG, 1840 kB)
Foto download (JPG, 3990 kB)

 
 
 
Hier geht's zu weiteren Energy Globe Websites
    • facebook
    • youtube