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Wasser

Kategoriesieger:

Nutzung von Abwasser als Wärmequelle

Projekt: Abwasserentwärmung 2.0 - Energiesparen in einer neuen Dimension

Einreicher: RAIN-O-TEC Wärmetower

Bundesland: Niederösterreich

Für die Wassererwärmung gehen enorme Energiemengen auf. Diese Wärme, die durch den Abfluss „wegrinnt“ wieder nutzbar zu machen, war Ziel von Rain-o-tec. Denn Abwasser, das von Waschmaschinen, Hallenbädern und Duschen in den Kanal fließt enthält pro Kubikmeter etwa so viel Energie, wie zwei Liter Heizöl (20kWh). Mit einem patentierten Verfahren kann man jetzt mehr als die Hälfte davon wieder zurückzugewinnen. Das reduziert sowohl die Kosten der Warmwasserbereitung um über 50 Prozent als auch sehr massiv den Primärenergieaufwand und CO2-Ausstoß. Viele Projekte zur Wärmenutzung aus Abwasser wurden bereits in Krankenhausküchen und Bädern in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich sowie in Frankreich umgesetzt. Die größte Anlage in einem Linzer Hallenbad spart jährlich 22.000 Liter Öl-Äquivalent ein.

Das Beispiel der Großküche im Krankenhaus Krems zeigt, wie das Verfahren wirkt: dort fließen täglich mehr als 8.000 Liter warmes Abwasser mit ca. 35 Grad aus der Küche in Richtung Fettabscheider und dann in den Kanal. Dieses Wasser wird nun nach dem Fettabscheider genommen, mit der Rain-o Erfindung von 35 auf 24 Grad entwärmt und das zum Boiler fließende Leitungswasser von 10 Grad auf 24 Grad erwärmt. Pro Tag werden also 200 Kilowattstunden an Wärme oder 20 Liter Heizöläquivalent aus dem Abwasser geholt. Das entspricht 7300 Liter Öl pro Jahr oder 73.000kWh. Mit nur 3 Euro Stromkosten pro Jahr für die Abreinigung ist das Verfahren auch äußerst effizient.

Mit den bisherigen Produkten werden die Anforderungen von Hotels, Seniorenheimen und Kantinen bestens abgedeckt. Bei den vor 1995 errichteten Hallenbädern, (ohne Chlorabsetzbecken) und in lebensmittelverarbeitenden Betrieben, die warmes Abwasser direkt an die Kanalisation abgeben, hat Rain-o-Tec noch viel zu tun. Vor allem bei Hallenbädern wurden vor rund 25 Jahren Wärmetauscher ohne Reinigungsvorrichtung installiert. Diese waren dann rasch verschmutzt und haben ihre Wirkung verfehlt. Aktuell arbeitet Rain-o-Tec an der Entwicklung und Tests am neuen Gegenstromwärmetauscher. Der WT8 soll auf weniger als zwei Quadratmeter zwischen 35 und 50 kWh an Wärme pro Stunde aus dem abfließenden Abwasser von Hallenbädern und Großverbrauchern hervorbringen. Auch kleinere Bauweisen sind dann möglich.

  • Patentiertes Verfahren zur Wärmerückgewinning aus Abwasser
  • 50% weniger Kosten für Warmwasseraufbereitung
  • Riesige Einsparpotenziale in Hallenbädern, Krankenhäusern und Großküchen

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Nominierte:

Die ecobug Urinale: Wasserlos, umweltfreundlich und sparsam

Projekt: ecobug® Extra Strong Urinal Cap - Nr.1 Solution for every Urinal!

Einreicher: CSE Clean Solution GmbH

Bundesland: Salzburg

Wasser ist ein wertvolles Gut. Täglich wird jedoch sauberes Trinkwasser buchstäblich die Toilette hinunter gespült: pro Spülgang etwa 3 Liter. Ziel der CSE Clean Solution GmbH war es daher, eine effiziente und umweltfreundliche Lösung zum Schutz unseres Trinkwasser zu finden. Mit dem ecobug® Cap ist das in sechsjähriger Entwicklungsarbeit hervorragend gelungen. Einsatzgebiete sind vor allem Hotelketten, Shopping Center, Schwimmbäder, Fast-Food Ketten, etc. Der Wasserverbrauch wird mit dem ecobug® Cap um 98% reduziert!

Draufstecken und fertig! Und schon wird ein bestehendes wassergespültes Urinal Systeme ohne Umbau zu einem wasserlosen Urinal. Der ecobug® Cap beinhaltet natürliche Mikroorganismen, die den Urin in seine Bestandteile aufspalten und in geruchsfreie Moleküle umwandeln. Die Bildung von Urinstein wird verhindert, man benötigt keine Duftsteine, keine Reinigungschemie und keine Duftspender mehr. Die Wartungskosten wind viel geringer, weil der Siphone seltener ausgetauscht werden muss. In das Urinal eingesetzt, arbeitet das Material an Anhieb und löst Verstopfungen. Durch den geringen Wasserverbrauch reduzieren sich auch die Kanalbenützungsgebühren. Insgesamt sorgt der ecobug® Cap für einen deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck.

Bei einem österreichischen Shoppingcenter etwa werden mit dem 100% biologischen ecobug® Cap ca. 10.000 m ³ Wasser eingespart und die Abwasserqualität wird um ein vielfaches verbessert. Aufgrund der großen wirtschaftlichen Einsparung werden jetzt weitere Shopping Centers mit dem ecobug® Cap umgerüstet. Dank des Erfindungsgeistes der CSE Clean Solution gibt es für jedes Urinal auch weltweit die passende Lösung ohne große Umrüstungskosten. In den bisherigen Hauptmarkten England und Australien werden bereits Tausende von Urinalen mit dem praktischen System betrieben.


•    ecobug® Cap zur Umrüstung auf wasserlose Urinale
•    Reduziert Wasserverbrauch um bis zu 98%
•    Ohne Umbauarbeiten, 100% biologisch

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Sauberes Abwasser zu 100% nachhaltig genutzt

Projekt: Sauberes Abwasser & saubere Energie. Österreichs größte Kläranlage wird zum Energie-Selbstversorger

Einreicher: ebswien hauptkläranlage Ges.m.b.H.

Bundesland: Wien

Abwasserreinigung ist ein wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz. Diese Leistung will die ebswien hauptkläranlage unter größtmöglicher Schonung der eingesetzten Ressourcen, insbesondere der eingesetzten Energie, erbringen. Für die Reinigung sämtlicher Wiener Abwässer benötigt die ebswien hauptkläranlage rund ein Prozent des Gesamtstrombedarfs Wiens. Die Steigerung der Energieeffizienz und der Einsatz erneuerbarer Energieträger war daher oberstes Ziel.

Vorbildlich umgesetzt wurde dieses Ziel mit dem Projekt SternE („Strom aus erneuerbarer Energie“). Durch die optimale Einbindung einer Kaplanturbine und Wasserkraftschnecke, die beide von gereinigtem Abwasser angetrieben werden, wird zusätzliches Wasserkraftpotenzial im Ablaufbereich genutzt. Damit können pro Jahr bis zu 1,3 Mio kWh Strom erzeugt werden. Das entspricht ca. 2% des Strombedarfs der Kläranlage. Die E-Fahrzeuge des Fuhrparks tanken Sonnenstrom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage. Eine thermische Solaranlage versorgt Küche und Duschen mit Warmwasser. Seit 2011 liefert eine Kleinwindkraftanlage den Strom für die 3,5 km langen Kollektorgänge im „Keller“ der Hauptkläranlage. Mit all diesen Maßnahmen wurde der Stromverbrauch bereits um 11 Prozent (rund 7.000 MWh) reduziert bzw. durch erneuerbare Energie ersetzt. Dadurch werden jährlich 2.700 Tonnen CO2 Emissionen vermieden.

Das zweite Projekt „Energie-Optimierung Schlammbehandlung“ (EOS) startet 2015. Damit kann die ebswien hauptkläranlage ab 2020 die gesamte, für die Abwasserreinigung benötigte Energie aus dem erneuerbaren Energieträger Klärgas, das bei der Ausfaulung des Klärschlamms entsteht, selbst erzeugen. Größte Herausforderung hier ist der Umbau der Anlage während des laufenden Betriebes, wobei die hohe Qualität der Abwasserreinigung garantiert sein muss. Das Behördenverfahren (UVP) steht knapp vor dem Abschluss. Anschließend erfolgen die Ausschreibungen. Baubeginn ist im kommenden Frühjahr. Die Hauptkläranlage Wien zählt bereits heute zu den Energie-effizientesten Kläranlagen und wird künftig in ihrer Größenklasse hinsichtlich eines nachhaltigen Umweltschutzes einen neuen Maßstab setzen.


•    Innovative Abwasserreinigung
•    Erzeugt zusätzlich erneuerbare Energie
•    Ziel: Energie-Selbstversorger bis 2020

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