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Preisträger - Kategorie Luft

1. Platz

Einreicher: Scheuch GmbH
Projekt: DeCONOx


DeCONOx: Zauberformel für innovative Abluftreinigung

Atemwegserkrankungen wie z.B. Asthma sind häufig eine Folge von Feinstaub und anderen Luftschadstoffen. Die Scheuch GmbH mit Sitz in Aurolzmünster beschäftigt sich seit fast 50 Jahren mit der industriellen Abluftreinigung. Das innovative Unternehmen hat nun ein Verfahren entwickelt, bei dem Energie aus der schadstoffhaltigen Abluft genutzt wird, und damit weitere Schadstoffe abgebaut werden. Dabei werden sowohl Stickoxide als auch organische Verbindungen aus der Luft gefiltert, und in Stickstoff, Wasser und einen geringen Anteil CO2 umgewandelt. Die Reduktion der Stickoxide pro Stunde bei einer durchschnittlichen Anlage entspricht der Emission von rund 2.000 PKWs, die von Linz nach Wien fahren. Neben der deutlichen Verringerung der industriellen Luftverschmutzung können auch lästige Gerüche verringert werden. Die noch verbleibende überschüssige Energie kann zusätzlich in den Produktionsprozess zurück geführt oder für andere Anwendungen eingesetzt werden. Mit diesem neuartigen Verfahren wird ein wesentlicher Beitrag für saubere Luft geleistet. Zusätzlich wird Energie gespart.

 
  • Neuartiges Verfahren zur Abluftreinigung in der Industrie
  • Reduktion der Stickoxide und Geruchsvermeidung
  • Nutzung der Energie aus der Abwärme

2. Platz

Einreicher: GEA Klimatechnik GmbH
Projekt: Energiesparkonzept für die Raumlüftung / Klimaregelung


Intelligenter Ventilator für saubere Luft

In der Gebäudetechnik zählen Lüftungsanlagen zu den größten Energieverbrauchern. Heute weiß man, dass bei der Raumklimatisierung viel Energie gespart werden kann, wenn die eingesetzte Raum-/Zuluft-Temperaturregelung in definierten Bereichen nicht oder nur sehr gering auf Regelabweichung reagiert. Genau das berücksichtigt die neu entwickelte Energiesparsoftware der GEA Klimatechnik. Raumfeuchte und die Luftqualität werden nicht im Abluftkanal sondern direkt im Raum erfasst. Ein Computer überprüft den tatsächlichen Lüftungsbedarf des Raumes und reduziert bei Bedarf die Drehzahlregelung des Abluftventilators. Damit können zwischen 30-60 % Energie gespart werden.

  • Software zur effizienten Lüftungsregelung in Gebäuden
  • Durch Optimierung der Ventilator-Drehzahl
  • Saubere Luft und bis zu 60% weniger Energieverbrauch

3. Platz

Einreicher: Wozabal Management GmbH
Projekt: Effiziente Energienutzung im Ennser Standort "Wozabal Medizinproduktezentrum GesmbH & CO KG“


Green and Clean mit optimaler Energieeffizienz

Die Unternehmensgruppe Wozabal verarbeitet mit insgesamt 800 Mitarbeitern an sieben Standorten täglich mehr als 125 Tonnen Textilien. Vor allem die Aufbereitung der textilen Medizinprodukte ist wegen des vergleichsweise höheren Wasserverbrauchs, strengerer Qualitätsvorschriften und hygienischen Anforderungen (zusätzliche Sterilisation der Medizinprodukte) und strengen Kontrollauflagen. Mit einem umfassenden Maßnahmen-bündel konnte das Unternehmen den Verbrauch von Gas, Wasser und Strom um 20% reduzieren und 2011 im 2. Halbjahr 525 Tonnen CO2 Ausstoß vermeiden. Maßnahmen waren u.a. Anschaffung einer neuen Waschstraße mit Entwässerungseinheit, neue hocheffiziente Trockner, Optimierung von Druckluft- und Dampfsystemen zur Reduktion der Leelaufzeiten, Nutzung der Abwärme zur Vorwärmung des Waschwasser und Prozessoptimierung. Zusätzlich kommt ein weltweit erstmals für eine Wäscherei zertifiziertes Energie-managementsystem. Die aktive Beteiligung der Mitarbeiter auf allen Ebenen war dabei besonders wichtig.

  • Optimierung des Betriebes einer Groß-Wäscherei
  • In 6 Monaten 525 Tonnen CO2 Reduktion
  • Energiemanagementsystem mit weltweiter Best-Zertifizierung

Nominiert

Projekt: Verkehrsberuhigung der Traunsteinstraße in Gmunden
Einreicher:    
Quirchmayr &Schmacher GesbR

Verkehrsberuhigung der Traunsteinstraße in Gmunden

Vor allem im Sommer wälzen sich Hunderte Autos über die Traunsteinstraße in Gmunden bis zum Umkehrplatz beim Traunstein. Parkplätze gibt es dort ab 7.00 früh keine mehr. Wegen der engen Straßenabschnitte kommt es zu langen Staus und  Behinderungen entlang der ca. 5 km langen Straße. Laut Datenanalyse 2005 fahren an solchen Tagen bis zu 1700 Autos in Richtung Traunsteinstraße – und zurück. Im August, September und Oktober 2012 ließ die Firma QS E-Power einen 1,5 m breiten Elektroshuttle täglich nach einem geregelten Fahrplan auf dieser Strecke im 30 Minuten-Takt – gegengleich –fahren. Fahrgäste mit einem Ticket konnten die Fahrt unterbrechen und ein- und aussteigen, wo sie wollten. Die Energiekosten bei 2 QS E-Shuttles liegen bei nur ca. 170.- € im Monat, bei einer Fahrstrecke von insgesamt ca. 200 km/Tag. Die Jahreskilometerleistung bei 2 E-Shuttles in Gmunden liegt bei 30.000 km. Bei Anwendung der neuesten Technologie (zurzeit noch in der Testphase) wäre sogar eine Energierückführung von bis zu 100% möglich. Mit dem Pilotprojekt wollte man zeigen, wie Verkehrssicherheit und Lebensqualität der Anrainer verbessert werden kann, die Fahrgäste ein „sauberes“ Fahrerlebnis haben, CO2 Emissionen reduziert und gleichzeitig Bewusstseinsbildung im Sinne unserer Umwelt geleistet werden kann.

  • Elektroshuttles statt Autokolonnen
  • Ersetzen bis zu 1700 Autos pro Tag
  • Bessere Lebensqualität für Anrainer und Gäste


Projekt: 
RTSC - Verfahren (Rapid-Thick-Strip-Casting)
Einreicher: DI Anton Hulek

Klimafreundliches Verfahren zur Stahlbandproduktion

Die heute weltweit übliche Erzeugung von warmgewalztem Breitband aus Stahl, das vor allem in der Autoindustrie zum Einsatz kommt, ist äußerst energie- und damit CO2 intensiv U.a. hängt das mit den Produktionsschritten zusammen, bei denen die Zwischenprodukte im Freigelände zwischengelagert werden und für die anschließende Warmwalzung völlig neu auf 1200 ° erwärmt werden muss. DI Anton Hulek war das ein Dorn im Auge. Er tüftelte an einem neuen Verfahren – dem Rapid-Thick-Strip-Casting (RTSC) Gießverfahren – eine jetzt in der Stahlindustrie patentierte Innovation. Über die Optimierung der Produktionsschritte lassen sich im RTSC Verfahren die gesamte Wärmeenergie, ein Teil der Antriebsenergie und damit 50% der Betriebskosten sparen. Bei einer jährlichen Produktion von weltweit 450 Millionen Tonnen liegt das Einsparpotential bei 153 Terrawattstunden Strom – das entspricht dem gesamten Stromverbrauch Österreichs von 2 Jahren. Die CO2 Emissionen werden damit gewaltig verringert. Das Verfahren kann auch in kleineren Anlagen angewendet werden.

  • Klimafreundliche Stahlproduktion
  • Durch Prozessoptimierung
  • 50% weniger Betriebskosten


Projekt:
Cpro - Ein Ventilator, der weniger Energie verbraucht und
100% recycelbar ist
Einreicher:Ziehl-Abegg

Cpro-Lüfterrad – Ideale Verbindung von Bionik und Chemie

Die Form eines Wassertropfens hat den Entwicklern bei Ziehl-Abegg die ideale Form vorgegeben, um Ventilatoren zu konstruieren, die leiser laufen und deutlich weniger Energie verbrauchen als herkömmliche Produkte. Ein neu entwickelter Verbundwerkstoff (ZAmid) ermöglicht die technische Umsetzung dieses Lüfterrades. Der neue Werkstoff verbraucht schon bei der Herstellung deutlich weniger Energie als für vergleichbare Stahlventilatoren nötig ist. Dass der neue Verbundwerkstoff zu 100 % recycelbar ist, passt zum Konzept der Nachhaltigkeit. Das Cpro-Lüfterrad ist in doppelter Hinsicht zukunftsträchtig: zum einen wegen des geringeren Ressourcen- und Energieverbrauchs bei der Herstellung, zum anderen wegen des 15 % geringeren Stromverbrauchs im Betrieb.

  • Lüfterrad in Form eines Wassertopfens
  • geringer Ressourcen- und Energieverbrauch
  • 15% weniger Stromverbrauch
 
 
 
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