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Österreich || Burgenland | Kärnten | Niederösterreich | Oberösterreich | Salzburg | Steiermark | Tirol | Vorarlberg | Wien

Preisträger 2014

Gesamtsieger und Sieger Kategorie Luft

Gesamtsieger Kastner Gruppe

Projekt: Etablieren eines breiten, umfassenden CSR Engagements
Einreicher: Kastner GroßhandelsgmbH

Die KASTNER Gruppe begann 1828 als Landkaufhaus. Heute ist das Unternehmen ein moderner Lebensmittel-Großhändler der sich durchgehend Nachhaltigkeit zum Ziel setzte. Erreicht werden soll das über die Reduktion des Energieverbrauchs und die Umstellung auf erneuerbare Energien bis hin zu Energieautarkie. Wichtige Schwerpunkte sind u.a. CO2-neutrale Logistik, Erhöhung des Anteils nachhaltiger und Bio-Produkte, Wertschöpfung in der Region, Bewusstseinsbildung bei den Kunden, und optimale Arbeitsbedingungen für gesunde und motivierte Mitarbeiter. Von 50 Maßnahmen und Projekten zur Erreichung dieser Ziele wurden über 30 erfolgreich abgeschlossen. Die Standorte Zwettl und Krems wurden daher bereits auf Fernwärme umgestellt. Außerdem wurden bereits 5 unserer 6 Standorte auf 100% Ökostrom umgestellt. Vor allem im Logistik- und Energiebereich wurden im Jahr 2013 die Emissionen um 2.500 Tonnen CO2 Äquivalente reduziert.

Sieger Kategorie Erde

Sieger Kategorie Erde Baumeister Ing. Jürgen Höller GmbH

Projekt: Österreichs erstes lasttragendes Strohballen Musterhaus
Einreicher: Baumeister Ing. Jürgen Höller GmbH 

In Ebergassing entstand Österreichs erstes lasttragendes Strohballen-Haus. Baumeister Jürgen Höller errichtete das zweigeschossige Gebäude dort als Musterhaus. Zum Einsatz kamen 240 kg schwere Strohballen, die in einem zertifizierten Verfahren von lokalen Firmen hergestellt werden. Die Wertschöpfung bleibt damit in der Region. Stroh wächst als Nebenprodukt der Landwirtschaft in NÖ direkt vor der Haustüre. Es hat Top Eigenschaften bezüglich Wärmeschutz, Wärmespeicherung und Schallschutz und ist eine echte Alternative zu herkömmlichen Baustoffen. Strohballenhäuser sind auch frei von Schadstoffen und Chemikalien. Verglichen mit herkömmlichen Massivhäusern spart das Strohhaus ca. 100 Tonnen CO2 ein! In dieser Bauweise sind bis zu dreigeschossige Häuser möglich.

Sieger Kategorie Feuer

Sieger Kategorie Feuer Plattform Erneuerbare Energie Tullnerfeld/Landwirtschaftliche Fachschule Tulln

Projekt: Wärme und Strom für und mit den Bürgern - totaler Stromausfall - was nun?
Einreicher: Plattform Erneuerbare Energie Tullnerfeld/Landwirtschaftliche Fachschule Tulln 

In der Marktgemeinde Michelhausen wurde zur ganzjährigen Wärmeversorgung ein innovatives und äußerst effizientes Heizwerk errichtet. Die Innovation dabei ist eine Mikro Kraft-Wärme-Kopplungs- Anlage (KWK), die über einen neuartigen Dampfprozess eine Stromerzeugung mit 100% Abwärme-Nutzung garantiert. Das garantiert Energieeffizienz für kleine und mittlere Heizwerke im Sommerbetrieb. Die in der Anlage erzeugte Wärme wird in einem 15.000 Liter Pufferspeicher „gelagert“. Die Wärme kommt aus jährlich ca. 2.400 m² Waldhackgut (entspricht ca. 1.800 MWh). Damit spart sich die Gemeinde jährlich ca. 100.000 Liter Heizöl und 260 MWh Strom und reduziert die CO2 Emissionen um 500.000 kg. Mit dem erzeugten Strom werden rund 60 Haushalte versorgt.

Sieger Kategorie Wasser

Sieger Kategorie Wasser Rain-o-tec

Projekt: Wärmerückgewinnung aus Abwasser
Einreicher: Rain-o-tec


Abwasser, das von Waschmaschinen, Hallenbädern und Duschen in den Kanal fließt enthält pro Kubikmeter etwa so viel Energie, wie zwei Liter Heizöl (20kWh). Der Firma Rain-o-tec ist es mit ihrem patentierten Verfahren gelungen mehr als die Hälfte davon wieder zurückzugewinnen. Dies senkt nicht nur die Kosten der Warmwasserbereitung um mehr als 50 Prozent, es wird auch der Primärenergieaufwand sowie der CO2-Ausstoß massiv reduziert. Zahlreiche Projekte zur Wärmenutzung aus Abwasser wurden bereits in Krankenhausküchen und Bädern in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich sowie in Frankreich umgesetzt. Die größte Anlage in einem
Hallenbad in Linz spart jährlich 22.000 Liter Öl-Äquivalent ein.

Sieger Kategorie Jugend

Sieger Kategorie Jugend NNÖMS, Dr. Theodor Körner 3

Projekt: Wassergeschichten Buch - Eine Wassertropfenfamilie auf Reisen
Einreicher: NNÖMS, Dr. Theodor Körner 3

Mit dem Ziel, Bewusstsein in Bezug auf Trinkwasser zu schaffen, schrieben die SchülerInnen der 7. Schulstufe ein Wasserbuch über die Geschichten und Erlebnisse der Wassertropfenfamilie „Traiwassi“ in St. Pölten. Die SchülerInnen untersuchten dazu, woher das St. Pöltner Wasser kommt, wie es weitergeleitet, gereinigt, verbraucht und wieder in den Kreislauf zurück geführt wird. Diese Erkenntnisse wurden in einjähriger Arbeit als Texte, Briefe, Ansichtskarten, Lebensläufe und Zeichnungen verarbeitet. Auch im Schul-Alltag fand ein Umdenken statt: so wird jetzt etwa beim Tafellöschen mit dem Schwamm der Wasserhahn abgedreht. Das Projekt erhielt den Umweltpreis der Stadt St. Pölten. Das Preisgeld von 400 Euro wird in ein neues Umweltprojekt investiert.

 
 
 
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