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ENERGY GLOBE Oberösterreich 2016


Sieger in der Kategorie Erde

Ökologischer Um- und Zubau des Umweltcenters der Raiffeisenbank Gunskirchen

Einreicher: Raiffeisenbank Gunskirchen eGen
Bundesland: Oberösterreich

Mit dem Umweltcenter setzt die Raiffeisenbank Gunskirchen die Vision einer grünen Bank im Herzen von Oberösterreich um. Mit einem komplett in Holzbauweise errichteten Niedrigenergiehaus erweiterte die Bank in diesem Jahr ihre Zentrale. Dieser Zubau bringt 160 m² zusätzliche Bürofläche. Die Fassade aus Photovoltaikelementen wird mit den erzeugten 32.000 kW die Hälfte des Stromverbrauchs der Raiffeisenbank abdecken. Mit der baulichen Erweiterung und dem Umbau der Bank wird sukzessive die Energieeffizienz gesteigert und der Energieverbrauch im Haus gesenkt. Mit in den Zubau integrierten eigenen Ladestationen bietet die Raiffeisenbank Gunskirchen nun auch eine Tankstelle für E-Autos und E-Bikes aus der Region.

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Nominierte in der Kategorie Erde

Erster Schuh mit Österreichischem Umweltzeichen

Einreicher: Think Schuhwerk GmbH
Bundesland: Oberösterreich

Think! hat es als erster Schuhhersteller geschafft, für den schwarzen CHILLI Schnürer das nach strengen Kriterien vergebene Österreichische Umweltzeichen zu erhalten. Um alle Anforderungen dafür zu erfüllen, wurde jedes einzelne verwendete Material und jeder Lieferant auf die Kriterien von unabhängigen Prüfinstituten geprüft. Jeder einzelne Schritt im Produktionsprozess des CHILLI Schnürers, von der Quelle der Materialen, über die ressourcenschonende, sozial verträgliche und faire Herstellung und den Transport bis zur Produktpflege und Konsumenteninformation wurde nach den Nachhaltigkeitskriterien überprüft. Die Think CHILLI Schnürer bestehen aus chromfrei gegerbtem Leder und werden ohne PVC und Chemikalien hergestellt.

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Frau holle KG

Einreicher: Frau holle KG
Bundesland: Oberösterreich

„Frau Holle“ ist ein Bioladen in Grieskirchen, der im Sinne der Nachhaltigkeit ein breites Sortiment an Lebensmitteln unverpackt und aus regionaler Erzeugung anbietet, wodurch unnötiger Müll und lange Transportwege vermieden werden. Viele Produkte werden als offene Ware zum Selbstabfüllen angeboten. Durchh ein Pfand-Glas-System wird auf jegliche Verpackung verzichtet, um keinen Müll zu erzeugen. Eine weitere Besonderheit ist der Mittagstisch. Warenüberschüsse werden hier in Form von Mittagsmenüs an fünf Tagen in der Woche verkocht und verkauft. Ziel ist die Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks und das Schaffen von Bewusstsein für regionale Produkte.

Extensive Energiepflanzen zur alternativen Biomasse-Erzeugung

Einreicher: Energiepflanzen.com, Reinhard Sperr
Bundesland: Oberösterreich

Gärtnermeister Reinhard Sperr unterstützt mit seinem Betrieb „Energiepflanzen.com“ Landwirte bei der Planung und Umsetzung von extensiven Energie-Pflanzungen zur Produktion von Biomasse. Hierbei werden schnellwüchsige Gehölze, Gräser und Stauden am Acker oder Wiese angepflanzt und anschließend über 20 bis 30 Jahre genutzt. Dadurch dienen auch kleine Flächen zur Energieversorgung, die ansonsten ungenutzt bleiben. Die Selbstversorgung mit Brennstoff ist bereits ab einem Drittel Hektar möglich. 3-7 Tonnen Heizöl können durch dieses Projekt pro Hektar und Jahr eingespart werden. Außerdem entstehen durch die vergleichsweise hohe Artenvielfalt ökologisch wertvolle Rückzugsflächen.

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Grenzgänge rund um Österreich

Einreicher: Gertrude Reinisch-Indrich
Bundesland: Oberösterreich

Die Gruppe "GrenzgängerInnen" hat Österreich entlang der Grenzen nur mit eigener Körperkraft umrundet, um den eigenen ökologischen Fußabdruck zu minimieren und gleichzeitig Bewusstsein für klimafreundliches Reisen zu schaffen. Sie schafften in 141 Tagesetappen zu Fuß, kletternd und auf dem Rad 3800 km und 152.000 Höhenmeter auf den grenznächsten Wegen durch 8 Bundesländer und 8 Grenzländer. Nimmt man alle 50 Teilnehmenden zusammen, wurden etwa 100 Flüge eingespart. Damit verkleinerten die GrenzgängerInnen ihren ökologischen Fußabdruck, vermieden Emissionen und verbrauchten keine Ressourcen. Begleitet wurden sie mit Elektroautos: Buch und Vorträge sollen möglichst viele Menschen davon überzeugen, auch einen klimaschonenden Urlaub auf diese Art zu verbringen.

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Gründung einer Bildungseinrichtung

Einreicher: Verein Waldschule Böhmerwald
Bundesland: Oberösterreich

Die Weltsicht von Menschen ist heute mehr als früher geprägt von Sekundärerfahrungen. Besonders Kinder leben vielfach in einer virtuellen Welt, in der Primärerfahrungen mit der Natur kaum mehr eine Rolle spielen. Eine positive emotionale Bindung an die Natur ist jedoch Voraussetzung, um sich für den Umweltschutz zu engagieren. Deshalb bietet die Böhmerwaldschule seit 2000 vielfältige Naturvermittlungsprogramme an. Die Waldschule ermöglicht es den Teilnehmern, mit allen ihren Sinnen eine Beziehung zur Natur aufzubauen. Sie erkennen vor Ort die Bedrohung des Ökosystems Wald durch Störung seines biologischen Gleichgewichtes infolge menschlicher Eingriffe. So können sie letztendlich für ihr eigenes Verhalten Verantwortung übernehmen und Konsequenzen ziehen.

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Plus-Energie-Schule Rainbach i. M. (Sanierung)

Einreicher: Marktgemeinde Rainbach i.M.
Bundesland: Oberösterreich

Die Schulsanierung in Rainbach im Mühlkreis steht ganz im Zeichen des nachhaltigen Bauens, ist klimagerecht und ressourcenschonend. Der Komplex vereint Volksschule, Neue Mittelschule, Turnsaal, Hort und Mehrzweckhalle. Um den für ältere Gebäude charakteristischen Energieverbrauch drastisch zu reduzieren, stand eine thermische Sanierung im Vordergrund. Aus Gründen der Nachhaltigkeit wurden Wärmedämmelemente in Holzrahmenbauweise als Vorsatzschale bzw. Mineralschaumplatten gewählt. Photovoltaik und Solarthermie sowie der sorgsame Umgang mit Energieverbräuchen rundeten das Projekt ab. 955 von 1000 möglichen Klimaaktiv-Gebäudestandard-Punkten wurden erreicht.

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Biologisch nachhaltige Wohnbau-Sanierung „Sammersdorf“ (Pucking, Oberösterreich)

Einreicher: LZreal Treuhand GmbH
Bundesland: Oberösterreich

In der Wohnanlage Sammersdorf in Pucking wurden weitgehend stromautarke, energieeffiziente und dennoch leistbare Eigentumswohnungen in ökologischer Bauweise errichtet, die Stromladestationen für E-Fahrzeuge beinhalten. Die besondere Problemstellung war, dass nachhaltige Bauprojekte zwar grundsätzlich von vielen Menschen befürwortet werden, die tatsächliche Umsetzung jedoch meist an der Finanzierung scheitert. Deshalb wurde großer Wert darauf gelegt, ein multiplizierbares Gesamtsystem mit gut durchdachter energietechnischer Planung zu schaffen, das dennoch im preislichen Rahmen von Standardbauten bleibt.

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Leitl Vital Sonnenhaus Pro

Einreicher: BM2 Bau- und Projektmanagement GmbH
Bundesland: Oberösterreich

Das Leitl Vital Sonnenhaus PRO ist das erste energieautarke Sonnenhaus in Österreich. Mit diesem Prototyp wird gezeigt, dass es auch in unseren Breiten möglich ist, nicht nur über die Jahresbilanz, sondern ganzjährig auf die Sonnenenergie zu setzen. Mittels Batteriespeicher und Wämrespeicher wird die erzeugte Sonnenenergie über mehrere Tage gespeichert. Um geringe Temperaturen der Sonnenkollektoren zu nutzen, werden die jeweiligen Geschossdecken als zusätzliches Speichermedium genutzt. Durch die modulare Bauweise wird für jedes Budget eine attraktive Vital-Sonnenhaus Variante geboten und man kann in späterer Folge ohne Umbau beliebig erweitern. Für den Bau selbst wurden heimische und natürliche Baustoffe verwendet.

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SENSENMÄHEN UND DENGELN

Einreicher: FORSCHUNGSINSTITUT EMISSIONSFREIE TECHNOLOGIE
Bundesland: Oberösterreich

Das Forschungsinstitut Emissionsfreie Technologie verbreitet die Technik des Sensenmähens und Dengelns. Sensenmähen ist eine sehr umweltfreundliche Möglichkeit, den Rasen zu mähen. Die Luft bleibt so wie sie ist und der Boden wird nicht durch unverbranntes Kraftstoffgemisch und Schmiermittel kontaminiert. Durch Produktion, Betrieb, Transport und Entsorgung von Rasenmähern und Motorsensen entsteht eine hohe Umweltbelastung und sie halten nur einige Jahre. Eine Sense hingegen kann mehrere Generationen lang verwendet werden und erhält die Artenvielfalt. Sie hat auch gesundheitliche Vorteile: Die schwungvolle Bewegung beim Mähen mobilisiert die gesamte Wirbelsäule, wirkt auf die Rückenmuskulatur und fördert die Beweglichkeit grundlegend.

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Normstabil Holzziegel

Einreicher: Hausverstand Bau GmbH c/o Bausatzhaus
Bundesland: Oberösterreich

Mit dem Normstabil-Holzziegel ist umweltfreundliches, leistbares und rasches Bauen nun für jeden möglich. Man kann damit ähnlich wie mit Lego-Modulen in 2-3 Tagen einen Rohbau mit einer Wohnfläche von 150 m2 aufbauen. Die Module sind ca. 90 x 40 cm groß, haben eine starke Lastabtragung und bestehen aus mehreren Lagen Massivholz. Die gesamte Wand wird ohne Dampfbremsen und auf Erdöl basierenden Wärmedämmstoffen gebaut. Der Einsatz von Holz und nachwachsenden Dämmstoffen bindet nicht nur große Mengen Co2, sondern wandelt das Treibhausgas schon beim Wachsen in Sauerstoff um. Für die Herstellung von Holzziegeln braucht man außerdem nur einen Bruchteil der Energie im Vergleich zum klassischen Ziegel.

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