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Preisträger - Kategorie Feuer

1. Platz

Projekt: Rikatronic3 (Micheldorf)
Einreicher: RIKA Innovative Ofentechnik GmbH

Kaminofen mit Köpfchen

Ein Kaminofen der mitdenkt? Wer wünscht sich das nicht! RIKA macht’s möglich mit dem „Rikatronic³“. Erklärtes Ziel war die Entwicklung einer Technologie für Scheitholzöfen, die einerseits die Effizienz beim Holzverbrauch deutlich erhöht und andererseits die Emissionen beim Hausbrand wie z.B. Feinstaub, Kohlenmonoxid oder Kohlenwasserstoffe auf ein Minimum senkt. Erreicht wurden diese Ziele durch eine mikroprozessorgesteuerte Verbrennungsluftregelung. Diese Regelung führt dem Ofen in jeder Phase der Verbrennung vollautomatisch die exakt benötigte Luftmenge zu. Darüber hinaus zeigt die Technologie auch den idealen Zeitpunkt zum Nachlegen durch ein optisches Signal an und streckt im wahlweisen Eco-Betrieb den Glutstock. Dies sorgt für eine längere Wärmeabgabe. Die bereits in Serie befindliche vollautomatische Regelung reduziert die Emissionen um bis zu 90 Prozent - im Vergleich zu nicht fachgemäßem manuellen Betrieb -  und den Holzverbrauch um bis zu 50 Prozent. Der durchschnittliche Mehrpreis von ca. 15 Prozent (abhängig vom Ofenmodell) amortisiert sich wegen der enormen Einsparung beim Holzverbrauch innerhalb kürzester Zeit. Das Projekt wird bereits in fünf gängigen Ofenmodellen in Serie eingesetzt. In den vergangenen fünf Jahren wurden in Österreich rund 122.000 Kaminöfen (Quelle: Bioenergy 2020+) verkauft, mit steigender Tendenz. Mit dem „Rikatronic³“ leistet RIKA einen maßgeblichen Beitrag zur Schonung unserer Ressourcen und zur Reduzierung der Emissionen.

2. Platz

Projekt: Warmwasserbereitung mit Wärmerückgewinnung im Landeskrankenhaus Schärding
Einreicher: LINK 3 GmbH

Abwärme clever genutzt

Anfang 2012 entschloss sich das Landeskrankenhaus Schärding, die Abwärme aus der Gewerbekälteanlage sowie Dampf aus Speisewasserversorgung und Kondensat-Auffangbehältern zur Trinkwarmwassererwärmung und zur Versorgung anderer ganzjähriger Verbraucher zu nutzen. Der Entschluss hat sich gelohnt: die Wärmeenergieeinsparung liegt jetzt bei 1000 kWh/Tag. Dies entspricht einer Heizenergieeinsparung von rund 25 Einfamilienhäusern und einer jährlichen CO2-Einsparung von 70 Tonnen. Zusätzlich wird der jährliche Trinkwasserverbrauch von 920 Personen eingespart. Die Verwendung von LINK3 Schichtwärmespeichern ermöglichte nicht nur diese hohen Einsparungen, sondern sorgt durch die wartungsarme Ausführung für zusätzliche Kosteneinsparungen. Das Gesamtprojekt gliedert sich in drei Bauabschnitte. Die ersten beiden wurden bereits umgesetzt. Der dritte befindet sich derzeit in der Planungsphase und hat folgende Ziele: zusätzliche Verbraucher und eine zusätzliche Wärmequelle in das Wärmerückgewinnungssystem einzubinden. Damit will man noch mehr Energie sparen und die Speicher noch besser auslasten.  Die zusätzlichen Verbraucher sind: Erwärmung von vollentsalztem Wasser für die Krankenhausküche, Aufheizung der 4 m³ Zirkulationswarmwassers von 55°C auf 63°C, Aufheizung des Therapiebades und die Beheizung von Küche und Speisesaal. Die zusätzliche Wärmequelle kommt aus der Dampferzeugungsanlage.

3. Platz

Projekt: Selbstgemachter Strom für das Vöcklabrucker Rathaus
Einreicher: Stadtgemeinde Vöcklabruck

Rathaus Vöcklabruck holt sich Strom aus der Sonne

Von Umweltfreundlichkeit wird im Vöcklabrucker Rathaus nicht nur geredet – die Stadt geht mit gutem Beispiel voran und macht sich die Kraft der Sonne zunutze. Auf dem Dach des Rathauses in der Klosterstraße wurde eine Photovoltaikanlage errichtet. Die PV-Anlage mit einer Leistung von 5,03 kWp wurde im Rahmen eines Förderprogramms der Kommunalkredit „Photovoltaikanlagen auf Gemeindeobjekten“ installiert. Auf einer Gesamtfläche von 31,6 m² werden pro Jahr rund 4850 kWh erzeugt.Der produzierte Strom wird im Rathaus verbraucht, ein Überschuss in das Stromnetz eingespeist. Interessierte BürgerInnen können das „Geschehen“ auf dem Dach live mit verfolgen. Dazu wurde im Haupteingangsbereich ein Display montiert. Wer jetzt ins Rathaus kommt, kann sich mit eigenen Augen davon überzeugen, was die aktuelle Leistung (kW), der Gesamtenergieertrag (kWh) und die CO2-Einsparung (kg) der PV Anlage ist.  Zusätzlich wurde das Modulüberwachungssystem „TIGO“ installiert. Es garantiert die konstante Leistung der PV-Anlage und mögliche Leistungsverluste durch Fehler in der Anlage oder Verschmutzung werden aufgezeigt.

Einreicher


Projekt:
Heizungssanierung Ammering (Ried i.I.)
Einreicher: KOTRAX
Heizungssanierung in ehemaliger Schuhfabrik samt Biomasseanlage, Puffer und neuem Kamin spart 40.000 Liter Heizöl ein.


Projekt: Linz AG – Sonnenblumen (Freistadt)
Einreicher: LINZ AG
Energie erntende „Solarsonnenblumen“ verbinden Kunst mit Bewusstseinsbildung im Bereich der Photovoltaik und LED-Technologie.

Projekt: Hackgutanlage ECO-HK (Weng)
Einreicher: Hargassner GesmbH
Neue, sparsamere, emissionsarme und effizientere Hackgutheizung ist CO2-neutral und trägt wesentlich zum Klimaschutz bei.

 
 
 
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