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ENERGY GLOBE Austria 2018

Gesamtsieger

Umweltschutz als Erfolgskonzept

Einreicher: Zotter Schokoladen Manufaktur GmbH
Bundesland: Steiermark

Die Zotter Schokoladen Manufaktur produziert seit 1999 Schokolade und hat sich zum Ziel gesetzt, ökologisch und umweltfreundlich zu wirtschaften sowie Ressourcen zu schonen. Dabei verfolgt Zotter ein ganzheitliches Konzept, das von 100% bio und Fairtrade über Ökostrom bis hin zur Kommunikation vor Ort in der Erlebniswelt reicht, wo jährlich an die 265.000 Besucher für Umweltschutz sensibilisiert und begeistert werden. Zudem hat Zotter durch den Rohstoffeinkauf ein riesiges Netzwerk, an dem tausende regionale und internationale Bio-Bauern beteiligt sind. Josef Zotter begann 2001 damit, in die Anbauländer zu reisen und den direkten Kontakt zu den Bauern zu suchen. Das Ziel war die Verbesserung ihrer Lebensqualität sowie auch der Rohstoffqualität. Die Stärkung kleinbäuerlicher Strukturen und eine partnerschaftliche Beziehung stehen dabei im Vordergrund. Um Transparenz und Nähe zum Kunden zu schaffen, wurden in der Manufaktur eine Verkostungsstation und ein Schoko-Laden-Theater eröffnet. Umwelt- und Klimaschutz hat bei Zotter in allen Bereichen Priorität. Alles wird am Standort in Österreich produziert, wo eigener Strom mit Photovoltaikanlagen erzeugt und der Reststrombedarf mit sauberem Öko-Strom gedeckt wird. Eine Elektro-Fahrzeug-Flotte und die Verwendung von Bio-Plastik runden das Konzept ab. Durch die Verwendung von ausschließlich Bioprodukten ist eine Umweltbelastung durch den Einsatz von Pestiziden ausgeschlossen. Darüber hinaus bildet die biologische Produktion ein Gesamtsystem der landwirtschaftlichen Betriebsführung und der Lebensmittelproduktion, das beste umweltschonende Praktiken, ein hohes Maß an Artenvielfalt, den Schutz der natürlichen Ressourcen und eine ressourcenschonende Produktionsweise einschließt. Die Lieferanten arbeiten in der kleinstrukturierten, extensiven Landwirtschaft, angefangen bei den Kakaokleinbauern (5 ha Flächen) bis zu den Tiroler Bio-Bergbauern, die die Bio-Milch für die Schokolade liefern. Durch die Verwendung von über 1 Million Liter Tiroler Bio-Bergmilch werden 800 ha Almfläche geschützt. Fairtrade-zertifizierter Kakao wird von Kleinbauern angebaut, zum Teil auch von indigenen Völkern mitten im Regenwald. Sie alle kultivieren Kakao nicht auf Plantagen, sondern in Mischkulturen gemeinsam mit anderen Pflanzen. Mischanbau ist eine ausgesprochen umweltschonende und extensive Agrarweise, die auf Artenvielfalt setzt. Der Kakao gedeiht einfach zwischen vielen anderen Pflanzen wie Pfeffer, Mango, Bananen und mehr, fast wie in einer intakten Natur. Es kommen keine Spritzmittel zum Einsatz und durch die natürlichen Schattenbäume ist keine intensive Bewässerung wie bei Monokulturen notwendig. Zudem fördert der faire Handel viele Umweltschutzprojekte wie Wiederaufforstungsprogramme im Regenwald sowie Programme zur Umweltbewusstseinsbildung der Mitglieder.

  • Fair gehandelte Bio-Schokolade seit 1999
  • Bewusstseinsbildung für Umweltschutz
  • Verwendung von Ökostrom und Elektro-Fahrzeugen
  • Schonender Kakaoanbau mitten im Regenwald
  • Förderung von anderen Umweltschutzprojekten



 
 
 
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