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Energy Globe Oberösterreich 2019

Sieger in der Kategorie Erde

MORGENTAUGÄRTEN-Österreichs Bio-Selbsterntegärten-Projekt

Einreicher: Morgentau Biogemüse GmbH

“Morgentaugärten” ist Österreichs größtes Urban-Farming-Projekt mit 15 Standorten und über 650 urbanen Bio-Hobbygärtnern in Graz, Linz, Wels, Steyr, Enns, Leonding und Traun. Alle Felder liegen mitten in der Stadt im dicht verbauten Wohngebiet, haben eine sehr gute Bodenqualität sowie Öffi-Anbindung. Die Pflanzen sind alle bio. Das Projekt wird durch Morgentau-Biogemüse-Experten begleitet und der Ernteerfolg ist hoch. Durchschnittlich werden 120 kg Biogemüse geerntet, was besonders für Kinder ein nachhaltiges Erlebnis ist. Die Selbsterntegärten gibt es zu 20, 40 und 60 m² und sind schon vorab bepflanzt.

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Nominiert in der Kategorie Erde

kompostierbare Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen

Einreicher: Daniela Piererfellner Werbeartikel & kompostierbare Verpackungen

Auf der Website namens Bioverpackungen können mehr als 450 Verpackungen aus Papier, Holz, Pappe, Karton, Zuckerrohr oder Blättern bestellt werden. Es gibt Ein -und Mehrwegverpackungen aus erneuerbaren Rohstoffen, die zu 100% biologisch abbaubar sind. Diese lassen sich gut reinigen und haben einen langen Produkt-Lebenszyklus. Der Verzicht auf Plastik wird so erleichtert und die Verpackungen können nach Ende des Zyklus wieder in den natürlichen Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden.

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Spiegelung des Sonnenlichtes im Gemüsegarten zur Ertragssteigerung

Einreicher: Doppelbauer Alois

Licht und Wärme der Sonne sind für das Pflanzenwachstum notwendig und wesentlich. Durch Spiegelung kann das Sonnenlicht gelenkt und verstärkt werden, sodass der Ertrag im Gemüsegarten auf natürliche Weise wesentlich gesteigert wird. Dadurch ist auch die Erntezeit früher und es kann sich sogar noch eine zusätzliche Ernte ausgehen. Die Wirkung der Spiegelung wurde in mehreren Testbeeten getestet und hat eine deutliche Ertragssteigerung ohne ökologische Auswirkungen gezeigt. Dadurch ist diese Methode auch für Gegenden mit wenig Sonnenschein geeignet.

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Ecofly – Nachhaltige Futtermittel aus Insekten

Einreicher: Ecofly GmbH

Fischmehl ist ein wichtiger Futtermittelbestandteil für die globale Aquakultur. 20 Millionen Tonnen Kleinfische werden jährlich hauptsächlich in Südamerika zu Fischmehl verarbeitet. Der Druck auf das Ökosystem Wasser und die Treibhausgasemissionen sind damit sehr hoch. Die Lösung ist die Verfütterung der Schwarzen Soldatenfliege an Fische. Ihre Larven wachsen rasant und sie können pflanzliche Abfälle aller Art effizient verwerten. In Kombination mit kurzen Transportwegen können so ca. 900 kg CO2 pro Tonne Fischfutter eingespart werden. Als Futtermittelbasis dienen Reststoffe der Lebensmittelindustrie, die ansonsten ungenutzt bleiben. Der Nahrungskreislauf wird durch dieses Projekt effizient geschlossen!

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Generalsanierung und Betrieb Bildungshaus Jägermayrhof

Einreicher: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Oberösterreich

Das Bildungshaus Jägermayrhof wurde mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit generalsaniert. Organisatorische Abläufe im Objekt wurden durch Entflechtung der Nutzungsbereiche optimiert. Das Gebäude wurde thermisch saniert, mit modernster Haustechnik ausgestattet und wird nun zu 100% aus nachhaltigen Energiequellen versorgt. Bei der eingebauten Küche, die auch die AK-Zentrale beliefert, wird durch ein mengengesteuertes Bestellsystem ein ressourcenschonender und ethisch korrekter Umgang mit Lebensmitteln sichergestellt. Beim Einkauf wird auf die Verwendung saisonaler und regionaler Produkte geachtet und eine große Palette an Bio-Produkten eingesetzt.

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Freunde der Erde

Einreicher: Klima- und Energiemodellregion Sterngartl-Gusental

Seit 2016 zieht sich das Motto „Freunde der Erde“ durch alle Aktivitäten der Klima- und Energiemodellregion. 2017 wurde eine Sammelpassaktion vorerst in zwei Gemeinden durchgeführt. Abschluss war ein großes Fest für die Zukunft mit vielen regionalen Direktvermarktern, Fairtrade Modenschau, Repair Café und weiteren Attraktionen. Wegen der positiven Resonanz wurde die Aktion 2018 auf die gesamte Region ausgedehnt. Neben Betrieben beteiligten sich auch Vereine, Institutionen und Bildungseinrichtungen. Für jeden abgegebenen Sammelpass wurde ein wiederverwendbares Obstnetz ausgegeben, um beim Einkaufen unnötige Verpackung zu vermeiden.

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Essbare Waldgärten in den gemäßigten Breiten

Einreicher: Österreichisches Waldgarten-Institut

Am Stadtrand von Wels entstand in jahrelanger Arbeit ein essbarer Waldgarten auf einer Fläche von 4.500 m2. Die Idee des Waldgartens stammt aus den Tropen, wo ausdauernde Kulturen auf menschliche Bedürfnisse abgestimmt wurden. Grundsätzlich geht es um eine räumliche und zeitliche Staffelung ausdauernder Pflanzen. Dazu kommt, dass der Boden nicht mehr gewendet, sondern gemulcht wird. Dies hat zur Folge, dass kein CO2 abgebaut, sondern sogar zusätzlich Humus aufgebaut wird. Der essbare Waldgarten in den gemäßigten Breiten bietet Lebensmittel nahezu das ganze Jahr und somit auch Ernährungssouveränität. In Waldgärten kann durch die biologische Vielfalt gänzlich auf Agrochemie verzichtet werden.

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„U-greeny“ – das Balkon-Hochbeet für kleine Flächen

Einreicher: plast-IQ GmbH

Das Unternehmen plast-IQ GmbH steht für Innovation im Kunststoffbereich. Plast-IQ entwickelt und vertreibt Produkte aus umweltfreundlichem Recycling-Kunststoff. Eines davon ist das Balkonhochbeet U-greeny, welches auf die individuellen Bedürfnisse beim Anbau von eigenem Gemüse und Kräutern auf kleinem Raum ausgerichtet ist. Das System hat eine Lebensdauer von mindestens 5 Jahren und eignet sich für den Einsatz auf Balkonen, Dachterrassen, Terrassen und Kleingärten. Durch die Verwendung besonders leichter Materialien wiegt ein Gesamtsystem für mehrere Tomatenpflanzen, einige Salate, Gurken und Zucchini sowie Kräuter nur 10 kg.

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LignoLoc – der erste schießbare Nagel aus Holz für metallfreie Verbindungen in Holz-Bau- und HolzIndustrieanwendungen

Einreicher: Raimund Beck KG

Die Forschung nach alternativen Materialien für die Nagelproduktion hat die BECK Fastener Group zum nachwachsenden Rohstoff Holz geführt. Das Resultat ist LignoLoc, der erste magazinierte Nagel aus Holz, der per Druckluftnagler verarbeitet werden kann. Der Holznagel lässt sich dabei ohne Vorbohren in Holz und Holzwerkstoffe einschießen und verbindet sich stoffschlüssig damit. Von der Produktion bis zum Recycling heben sich LignoLoc-Holznägel durch ihre umweltfreundlichen Eigenschaften hervor. Die verwendete europäische Buche ist ein nachwachsender Rohstoff mit kurzen Transportwegen. Die Produktion eines Holznagels setzt im Vergleich zum Stahlnagel nur ein Viertel der Treibhausgase frei.

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Eiben Hain - ein Refugium für Wildtiere

Einreicher: Riener Waltraud

Ein Freiraum rund um das Grundstück von Frau Riener war ungenützt. Um einen Rückzugsort für Wildtiere zu schaffen wurde dieser Freiraum eingezäunt und gleichzeitig im Laufe der Zeit fast 200 Eiben gepflanzt. Diese sind tiefwurzelnd und vertragen daher auch Trockenperioden. Die Früchte der Eibe bieten Futter für Vögel und das Geäst gibt vielen Wildtieren Schutz und Nistplätze. Außerdem bilden Eiben einen stabilen und dichten Sicht- und Windschutz. Da Eiben das stolze Alter von 1500 Jahren erreichen können, ist dieses Vorhaben sehr nachhaltig.

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Nachhaltige Produktverpackung durch Graspapier

Einreicher: Samen Maier GmbH

Samen Maier stellt beim Verpackungsmaterial für Bio-Saatgut und Rasensamen auf eine umweltfreundliche und nachhaltige Graspapier-Lösung um. Die ökologischen Vorteile des Graspapiers sind revolutionär. Dabei wird der schnell nachwachsende Rohstoff Gras verwendet. Neben dem Verzicht auf Chemikalien hat Graspapier auch eine sehr gute Ökobilanz. Im Vergleich zum klassischen Papier werden bei der Herstellung des Rohstoffs für Graspapier etwa 75% der CO₂-Emissionen eingespart. Außerdem wird nur 1 Liter Wasser pro Tonne Grasfaserstoff benötigt – im Gegensatz zu 6.000 Litern pro Tonne bei Holzzellstoff.

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Grüne Erde-Welt im Almtal

Einreicher: terrain: integral designs BDA

Das Unternehmen GRÜNE ERDE entwickelt und produziert ökologische Produkte. Im Almtal wurde im September 2018 die Grüne-Erde-Welt eröffnet, das neue Unternehmens- und Besucherzentrum. Dabei wurde ein einzigartiges Klima-, Belüftungs- und Kühlkonzept angewandt. Haustechnische Einrichtungen werden durch Pflanzhöfe mit Mikro-Waldökotopen ersetzt. Sie erzeugen ein Mikroklima, sorgen für natürliches, lebendiges Licht und übernehmen die gesamte natürliche Belüftung. Da die Pflanzengemeinschaften Kühle und Sauerstoff produzieren, kann problemlos auf Klimaanlagen verzichtet werden.

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Sanierung der Volksschule in Reichenau/Mkr. "Eine zweite Haut! - ein Maßanzug aus Holz"

Einreicher: Tp3 Architekten ZT. Gmbh, HENTER / RABENGRUBER

Die Volksschule in Reichenau wurde nachhaltig mit einer vorgesetzten und hinterlüfteten Holzfassade saniert. Der massive Bestandsbau aus Stahlbeton wurde zur Gänze belassen und mit einer neuen, luftdichten und hochwärmegedämmten Holzriegelkonstruktion umhüllt. Durch die umgesetzten Sanierungsmaßnahmen konnte trotz einer Flächenvergrößerung des Schulgebäudes der Heizwärmebedarf um ca. 50% reduziert, der Energieverbrauch deutlich gesenkt und rund 245 Tonnen CO2 gebunden werden. Der Anschluss an die örtliche Nahwärme und die Errichtung einer Photovoltaikanlage runden den ganzheitlichen Sanierungsansatz ab.

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TTE® ÖKO-Bodensystem - versickerungsfähige und bodenschonende Flächenbefestigung

Einreicher: Zahrer GmbH & Co KG

Hochwasser und Klimawandel zeigen deutlich, wie dringend notwendig versickerungsfähige Flächen sind. Das TTE®-Rasengitter kann den Mutterboden bei PKW-Parkplätzen fast vollständig erhalten und bietet trotz hoher Tragfähigkeit bis zu 40 Tonnen eine hohe Versickerungsfähigkeit pro m2. Durch den mit Mikroorganismen belebten Mutterboden wird das schmutzige Regenwasser gefiltert. Der Aushub von wertvollem Bodenmaterial, Entsorgungskosten, Einbau des Frostkoffers sowie Kanalisations- und Entwässerungseinrichtungen entfallen. Versiegelte Flächen können durch dieses Projekt deutlich verringert werden. Das Rasengitter ist aus recyceltem Kunststoff und umweltverträglich.

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