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Ach Flatsch! Spielraum Flatschacher See

KLAR! Tiebeltal und Wimitzerberge

Der Flatschacher See in Kärnten ist ein beliebtes Naherholungsgebiet für Jung und Alt. Im Herbst 2021 entstand die Initiative "Ach Flatsch!" mit dem Ziel, den See durch die aktive Einbindung von Kindern und Jugendlichen zu einem noch attraktiveren und nachhaltigeren Ort zu gestalten. Dieses Kooperationsprojekt wurde von der Stadtgemeinde Feldkirchen, Architektur-Spiel-Raum-Kärnten und KLAR! Tiebeltal und Wimitzerberge ins Leben gerufen.

In drei Workshop-Vormittagen entwickelten Kinder und Jugendliche Ideen zur Aufwertung des Naturraums rund um den Flatschacher See. Dabei nutzten sie altersangepasste Methoden, erkundeten das Gebiet und dokumentierten ihre Erfahrungen und Ideen. Die erarbeiteten Ergebnisse wurden den Entscheidungsträgern der Stadtgemeinde präsentiert und fließen nun in die zukünftige Entwicklung des Erholungsraums ein.

Das Projekt führte bereits zu konkreten Maßnahmen wie der Ergänzung des bestehenden Spielplatzes und der Renovierung von Spielgeräten. Es gewann sogar den 2. Platz bei der Kärntner Spielplatzoffensive, was eine Erweiterung des Spielplatzes und einen Trinkbrunnen ermöglichte.

Ach Flatsch! präsentierte sich auch bei Bilder am Eis 2023 am Weißensee und zeigte ein innovatives Verständnis von Planungskultur, indem Kinder und Jugendliche aktiv in den Gestaltungsprozess einbezogen wurden. Das Projekt förderte soziale Kompetenzen und Selbstwirksamkeit bei den jungen Teilnehmenden und schuf einen Raum, in dem ihre Ideen zählen.

Zusätzlich zu den sozialen Effekten führte das Projekt zu konkreten Verbesserungen der Freirauminfrastruktur, darunter ein Wasserspielplatz, ein Trinkbrunnen und eine renovierte Sandkiste. Weitere Entwicklungen sind geplant, wie ein Kletternetz, Schattenplätze und die Sichtbarkeit des Maskottchens "Flatschi".

Der partizipative Ansatz dieses Projekts kann leicht in anderen Regionen angewendet werden und zeigt, dass die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen bei der Gestaltung von Spiel- und Begegnungsräumen ernst genommen werden sollten. Dies ist ein Schlüssel zur nachhaltigen Entwicklung von Erholungsgebieten und trägt dazu bei, dass nicht nur die direkt Beteiligten, sondern auch die gesamte Gemeinschaft von verbesserten Freiräumen profitiert.


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